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16. März 2010 | Pressemitteilungen

Mehr als 400 Einsendungen für Theodor-Wolff Preis 2010

Zweithöchste Bewerberzahl in der 48-jährigen Wettbewerbsgeschichte

Rekordergebnis: 414 Journalisten haben sich 2010 um den Journalistenpreis der Deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis beworben, und damit gut zehn Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Nur einmal in der 48-jährigen Wettbewerbsgeschichte konnte sich die Jury zwischen noch mehr Qualitätsjournalisten entscheiden (2000: 441 Bewerber).

logo TWP BDZV„Die große Zahl der Bewerbungen zeigt, dass auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten der Qualitätsjournalismus in den deutschen Zeitungsredaktionen fest verankert ist“, erklärte Hans-Joachim Fuhrmann, Geschäftsführer Kuratorium für den Theodor-Wolff-Preis und Mitglied der Geschäftsleitung des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), am 16. März 2010 in Berlin. Dies gelte auch für die lokale Berichterstattung. Mehr als die Hälfte aller Bewerbungen (212) stammt von Regional- oder Lokalzeitungen, 2009 waren es 178. Beiträge von Autoren überregionaler Tageszeitungen machten gut ein Drittel aller Einsendungen aus, 48 Artikel kamen von Wochenzeitungen und sechs von Boulevardzeitungen.

 

Der Theodor-Wolff-Preis wird je zweimal für Artikel aus den Kategorien „Lokales“ und „Allgemeines“ ausgelobt; außerdem wird ein Preis für einen herausragenden „Kommentar/ Glosse/ Essay“ vergeben. Die neunköpfige Jury wird am 19. Mai 2010 über die Sieger entscheiden. Die Preisverleihung des mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Preises findet auf Einladung der Bremer Tageszeitungen AG („Weser-Kurier“, „Bremer Nachrichten“) am 8. September 2010 in Bremen statt.

 

Mit dem Theodor-Wolff-Preis würdigt der BDZV jährlich journalistische Glanzstücke in Sprache, Stil und Form, die durch ihre gründliche Recherche, ihre eingehende Analyse und ihre breite Information Zeugnisse einer demokratischen und gesellschaftspolitischen Verantwortung sind. Dabei wird großer Wert nicht nur auf die Berichterstattung aus Politik und Gesellschaft gelegt, auch herausragende lokale Beiträge werden preisgekrönt.

 

Mitglieder der Jury sind: Peter Stefan Herbst (Chefredakteur „Saarbrücker Zeitung“), Dr. Wilm Herlyn (Publizist, Hamburg), Bernd Hilder (Chefredakteur „Leipziger Volkszeitung"), Christoph Irion (Chefredakteur „Reutlinger General-Anzeiger“), Professor Bernd Mathieu (Chefredakteur „Aachener Zeitung“ und „Aachener Nachrichten“), Bascha Mika (Publizistin, Berlin), Ulrich Reitz (Chefredakteur „Westdeutsche Allgemeine Zeitung", Essen), Evelyn Roll (leitende Redakteurin, „Süddeutsche Zeitung", München), Franz Sommerfeld (Vorstandsmitglied Mediengruppe M. DuMont Schauberg mit Zuständigkeit Redaktion, Köln).

Weitere Informationen finden sich unter: www.theodor-wolff-preis.de

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