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16. Oktober 2002 | Pressemitteilungen

Lage im Printmarkt steht im Mittelpunkt

BDZV und VBZV veranstalten „Print-Gipfel“ und „Forum Zeitung“ bei den Medientagen München

Berlin, 16. Oktober 2002

Des Ende des Werbebooms hat die gesamte Kommunikationsbranche schwer getroffen. Zeitungen und Zeitschriften leiden ganz besonders unter der schlechten Lage am Werbemarkt. Vor diesem Hintergrund debattieren Verleger und Top-Manager aus Verlagen beim „Print-Gipfel“ von Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und Verband Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV) anlässlich der Medientage München am 17. Oktober 2002 über „Visionen und Marktrealitäten“.

 

Diskutiert werden unter anderem die folgenden Fragen: Wie geht die Entwicklung im Werbemarkt weiter? Wohin steuert der immer härtere Wettbewerb um Leser, Hörer, Zuschauer und Nutzer? Wie schnell können die Verlage den Strukturwandel schaffen? Entsprechen die Organisationsstrukturen in den Unternehmen den Anforderungen für die Zukunft? Stimmen die gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen?

 

Bei dem vom Münchner Publizisten Karl-Otto Saur moderierten „Print-Gipfel“ diskutieren: Adam Bird, Vice President Booz Allen Hamilton (München), Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer Verlag AG (Hamburg/Berlin), Michael Grabner, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (Stuttgart), Helmut Markwort, Chefredakteur des Magazins „Focus“ (München), Dirk Refäuter, Geschäftsführer der „Süddeutschen Zeitung“ (München), und Karlheinz Röthemeier, Sprecher der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Rhein-Main und Vorsitzender des Aufsichtsrats der ZMG (Mainz).

 

Einführen in den „Print-Gipfel“ wird Hermann Balle, Verleger des „Straubinger Tagblatts“ und VBZV-Vorsitzender. Das anschließende „Forum Zeitung“ am Nachmittag ist dem Thema „Zeitung und Internet“ gewidmet. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob mobiles Internet den Verlagen neue Chancen bieten kann. Eine zweite Diskussion dreht sich um das Thema „Unternehmen Internet: Cash Cow oder doch nur Marketingplattform?“.

 

Der für Multimedia zuständige Vize-Präsident des BDZV und Verleger des „Schwarzwälder Boten“ (Oberndorf), Richard Rebmann, vertritt in einer weiteren Debatte rund um die expansiven Online-Auftritte der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten die Position der Zeitungsverleger. Thema der Runde: „Gehören Online- und New Media-Aktivitäten zum Grundversorgungsauftrag?“

 

Um die Zukunft der lokalen und regionalen Abo-Zeitung geht es bei: „Act local“. Hier stellen unter anderem Hans-Peter Bach, Verleger des „Darmstädter Echos“, David Brandstätter, Geschäftsführer der „Mainpresse“ in Würzburg, und Dirk Ippen, Verleger und Herausgeber des „Münchner Merkurs“, ihre Strategien vor.

 

Ob nachhaltige strukturelle Veränderungen der Medienbranche eher schaden als nützen, darüber diskutieren unter anderem Hans Gasser, Geschäftsführer der „Süddeutschen Zeitung“ (München), Eugen A. Russ, Herausgeber und Geschäftsführer der „Vorarlberger Nachrichten“ (Schwarzach/Österreich), und Christoph Weger von der „Financial Times Deutschland“ (Hamburg). Ihr Thema: „Krise in der Verlagslandschaft: Temporär oder strukturell?“

 

Neue Chancen für Verlage könnten auch in anderen Konzepten der Redaktionsorganisation liegen. Darüber berichten unter anderem die Chefredakteure Thomas Knipp („Handelsblatt“, Düsseldorf), Michael Reinhard („Mainpresse“, Würzburg) und Dieter Soika („Freie Presse“, Chemnitz).

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