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12. Mai 2016 | Pressemitteilungen

Konferenz Chefredakteure: Elf Thesen zur Situation und Zukunft der Zeitung

Keynote von Funke-CEO Manfred Braun/ Außerdem: Digitalstrategien, Millennials, Pressekodex

Themen: Presserat, Online, ZV Akademie

„Zeitungen müssen sich auf Relevanz konzentrieren." Das sagte Manfred Braun, Geschäftsführer Funke Mediengruppe (Essen), am 12. Mai 2016 in seiner Keynote zum Auftakt der Konferenz Chefredakteure, zu der der BDZV nach Berlin eingeladen hatte. Braun stellte in seinen elf Thesen Ansätze einer Reformation der Tageszeitung zur Diskussion und rief zu einer Erneuerung des Verleger-Prinzips auf. Das Produkt erfordere ständige Arbeit und eine klare journalistische Haltung: Zeitungen müssten, so der Manager, „ihre Leser verstehen, nicht belehren."

DSC_0790.jpgZentrale Themen der Konferenz waren Digitalstrategien der Verlage sowie der Umgang mit der kurz „Millennials“ genannten Zielgruppe der 15- bis 35-Jährigen. Prof. Dr. Stephan Weichert, stellvertretender Leiter Studiengang Journalistik an der Hamburger MHMK Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation und wissenschaftlicher Leiter „Digital Journalism“ an der Hamburg Media School, stellte erste Ergebnisse einer vom BDZV in Auftrag gegebenen Studie zu diesem Thema vor. Untersucht wird das Informations- und Mediennutzungsverhalten Jugendlicher und junger Erwachsener und die Optionen, die daraus für Verlage entstehen. Über die neue Digitalstrategie der „Süddeutschen Zeitung“ (München) von der Idee bis zur Umsetzung sprach Stefan Plöchinger, Mitglied der Chefredaktion für digitale Projekte. Christin Martens, Chefredakteurin Business Insider Deutschland (Karlsruhe), erläuterte, wie die digitale Entscheider-Generation mit Wirtschaftsthemen erreicht werden kann. „Reichweite statt Paid Content“ lautete der Titel des Vortrags von Volker Pfau, Geschäftsführer und Chefredakteur von Headline24 (Mannheim).

Auch eine derzeit intensiv diskutierte Richtlinie des Pressekodex, stand auf der Agenda: Wann ist es richtig und sinnvoll, dass Medien die Herkunft von Straftätern nennen – und wann wäre dies eine Diskriminierung und damit vom Presserat zu sanktionieren? Darüber sprachen: Volker Stennei, Chefredakteur/Verlagsleiter „Hellweger Anzeiger“ (Unna) und stellvertretender Sprecher des Presserats; Stefan Hans Kläsener, Chefredakteur „Flensburger Tageblatt“ und Tanit Koch, Chefredakteurin „Bild“. Die Konferenz wurde moderiert von Peter Stefan Herbst, Chefredakteur „Saarbrücker Zeitung“, und Bascha Mika, Chefredakteurin „Frankfurter Rundschau“.

Am Abend trafen sich Chefredakteure und Bundestagsabgeordnete auf Einladung des BDZV zur Veranstaltung „Unter drei".

Bilder „Konferenz Chefredakteure" und „Unter drei"

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