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15. August 2014 | Pressemitteilungen

Klein und oho – das Lokale ganz groß

BDZV-Kongress „Lokale Märkte“ am 16./17. September in Berlin

Best Practice, interessante Ideen, neue Ansätze: Kerngeschäft der Verlage steht im Mittepunkt beim BDZV-Kongress „Lokale Märkte“ am 16./17. September in Berlin.

Globalisierung und Digitalisierung haben längst auch die lokalen Märkte erreicht. Um weiterhin der wichtigste Partner der Wirtschaft vor Ort zu sein, müssen die Zeitungshäuser den Veränderungen in ihrem Kerngebiet mit noch mehr Kundennähe als bisher und mit innovativen Angeboten begegnen. Wie dies gelingen kann, zeigt beispielhaft Bjarne Tormodsgard beim 2. Kongress „Lokale Märkte“, den der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und die ZV-Akademie am 16. und 17. September 2014 in Berlin veranstalten.

Tormodsgard ist Chefredakteur der norwegischen Zeitung „Hallingdólen“, die in diesem Jahr zu „Europas Lokalzeitung des Jahres“ gekürt wurde. Sie erscheint dreimal pro Woche mit einer Auflage von 9.500 Exemplaren, rückt in ihrer Berichterstattung die Menschen der Region konsequent in den Mittelpunkt und bereitet die Themen visuell aufwändig auf. „Hallingdólen“ war darüber hinaus die erste norwegische Zeitung, die eine Paywall und Bundle-Angebote für verschiedene Plattformen einführte. Realisiert wird all dies mit neun Journalisten, einem Fotografen und zwei Layoutern.

Ein weiteres Konferenz-Highlight kommt aus dem Bereich des Spitzensports: Bob Hanning, Geschäftsführer des Profi-Handballclubs Füchse Berlin, erläutert, wie sich die Füchse als Gesamtberliner Sportmarke etablierten und aus der Nische eines Vorortvereins binnen weniger Jahre die Hauptstadtbühne stürmten. Die Füchse sind ein typisches Beispiel dafür, wie Sportvereine als lokale Identitätsstifter wirken und gerade auch im Zusammenspiel mit den Tageszeitungen eine eminent wichtige Rolle für die Menschen und das Vereinsleben einer Region übernehmen.

Neue Wege und ungewöhnliche Initiativen

Darüber hinaus erläutern innovative Fallbeispiele aus Bayreuth, Köln, Bielefeld und Bremen, wie Verlage die unterschiedlichen Zielgruppen in der Region bedienen. Dies reicht von neuen Wegen im Lokaljournalismus über bisher unerschlossene Märkte im Corporate Publishing bis hin zu ungewöhnlichen Initiativen für den und mit dem lokalen Einzelhandel.

Zu Gast beim Kongress sind ferner die in Hamburg erscheinende Wochenzeitung „Die Zeit“, die seit April 2014 mit einem eigenen Hamburg-Teil auch regionale Akzente setzt, sowie das Portal meinestadt.de, das besonders das Lokalgeschäft in den mobilen Kanälen forciert.

Aber auch für Start-ups wird Lokales zunehmend zu einem interessanten Geschäftsfeld So stellt die ProSiebenSat1 Media (unter anderem beteiligt an Zalando) ihre neue Beteiligung Shopkick vor. Dabei handelt es sich um eine App, die auf der iBeacon-Technologie aufsetzt und den Handel vor Ort vergleichsweise unaufwändig mit der digitalen Welt verknüpft. Die intelligente Anwendung neuer Technologie steht auch im Fokus der übrigen Start-ups, die beim 2. Lokalkongress präsentiert werden, so beispielsweise bei Roboterjournalismus (Text on, Berlin) und Location Based Services (Dropspot, Berlin).

Weitere Informationen zum Kongress und zur Anmeldung finden Sie hier.

Die ZV-Akademie ist eine Serviceeinrichtung des BDZV. Mehr als 1.200 Verleger, Geschäftsführer, Chefredakteure, Entscheider aus Vertrieb und Anzeigengeschäft sowie Mitarbeiter aus allen Verlagsbereichen haben allein 2013 an Veranstaltungen der ZV-Akademie teilgenommen. Sie unterstützt mit ihren praxisnahen Workshops, Konferenzen und Kongressen Zeitungsunternehmen dabei, Wissen, Kompetenz und Innovationskraft auf allen Verlagsebenen auszubauen. Spezialisten aus der Zeitungsbranche wie aus anderen Bereichen der Medien- und Kommunikationswirtschaft arbeiten als Trainer und Referenten für die ZV-Akademie.

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