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02. März 2012 | Pressemitteilungen

Keine regionale Werbung im bundesweiten TV!

Zeitungsverleger: Pläne von ProSiebenSat.1 rechtswidrig

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat am 2. März 2012 in Berlin die Pläne der ProSiebenSat.1-Mediengruppe kritisiert, die Werbung im Kabel-TV zu regionalisieren.

BDZVlogoDies würde zu schweren Einbrüchen in den ohnehin hart umkämpften regionalen Werbemärkten führen, sagte ein Sprecher des BDZV. Vor allem die Zeitungen, aber auch regionale Hörfunk- und TV-Angebote wären davon schwer betroffen. Aus Sicht der Zeitungsverlage würde eine Umsetzung der Pläne gegen geltendes Recht verstoßen. Bereits 1986 habe das Bundesverfassungsgericht – damals im Zusammenhang mit dem niedersächsischen Landesmediengesetz – entschieden, dass regional/lokal ausgespielte Werbung nationaler Fernsehsender den Bestand und die Funktionsfähigkeit der Presse gefährden würde. Bislang sei im Rundfunkstaatsvertrag eine entsprechende Regelung nicht notwendig gewesen, da nationale TV-Anbieter ihre Angebote aus technischen Gründen im Kabel- und im Satellitenbereich nicht hätten auseinanderschalten können. Umso wichtiger sei es, dass der Gesetzgeber jetzt rasch handle.

Ort: Berlin

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