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28. Januar 2003 | Allgemeines

Karikaturenpreis der Zeitungen an Dieko Müller

„Rückblende“ in Berlin / Michael Trippel gewinnt Fotowettbewerb

Jürgen Dieko Müller ist der Träger des mit 5.000 Euro dotierten Karikaturenpreises der deutschen Zeitungen, den der BDZV zum dritten Mal ausgeschrieben hat. Die Auszeichnung wurde am 21. Januar 2003 anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Rückblende 2002“ vor rund 800 Gästen in der rheinland-pfälzischen Landesvertretung in Berlin übergeben.

Müller wird für seine Karikatur zum „Ehegattensplitting“ in der Berliner „tageszeitung“ (taz) geehrt. Platz zwei ging an Greser & Lenz und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“; dritter Preisträger ist Burkhard Fritsche mit einer ebenfalls in der „taz“ und im „Focus“ erschienenen Karikatur.

 

Ausgezeichnet werden bei der „Rückblende“ auch die besten politischen Fotografien des vergangenen Jahres. Staatssekretär Karl-Heinz Klär übergab den von der rheinland-pfälzischen Landesvertretung gestifteten ersten Preis in Höhe von ebenfalls 5.000 Euro an Michael Trippel (Agentur Ostkreuz). Platz zwei und drei gingen an Karsten Thielker (freier Fotograf) und Fabrizio Bensch (Reuters). Mit einem Sonderpreis geehrt wurde Hans-Christian Plambeck (HCP-Foto).

 

Kein anderes journalistisches Stilmittel könne Ereignisse aus Politik, Kultur, Kunst, Lokalem und Sport so zugespitzt auf den Punkt bringen wie die Karikatur, sagte BDZV-Hauptgeschäftsführer Volker Schulze anlässlich der Preisverleihung vor rund 800 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Medien und Kultur. Keine Katastrophe sei karikaturunfähig, nur die Reaktionen darauf fielen unterschiedlich aus. „Und wenn es dem Betrachter für einen Moment den Atem verschlägt, umso besser.“ Hausherr Karl-Heinz Klär war sichtlich stolz darauf, dass es der Vertretung eines Bundeslandes gelungen sei, einen nationalen Preis zu stiften. „Das gibt es nur in Rheinland-Pfalz!“ Obendrein habe sich die Zahl der Teilnehmer an der von der Landesvertretung und dem BDZV ausgerichteten Ausstellung „Rückblende“ und dem Wettbewerb fast verdoppelt: 95 Fotografen und 51 Karikaturisten sind diesmal dabei.

 

Zur Ausstellung ist auch wieder ein aufwändig gestalteter Katalog erschienen, der vom „Spiegel“ gesponsort wird. Der Verkaufspreis von fünf Euro geht ohne Abzüge an die Hilfsorganisation Reporter ohne Grenzen. Bereits am Eröffnungsabend wurden 531 Exemplare verkauft. Gabor Steingart, der Leiter der Berliner „Spiegel“-Büros, nutzte die Gelegenheit aus gegebenem Anlass zu einem kleinen Exkurs in Sachen öffentlicher Umgang mit Gerüchten. „Das Gerücht ist der Feind der Nachricht“, konstatierte Steingart. „Beim ‚Spiegel’ kennen wir die Tatsachenberichterstattung und die kleine Schwester, die Verdachtsberichterstattung, aber nicht die Gerüchtsberichterstattung.“ Mit Blick auf die Artikel der Londoner „Sun“ über Bundeskanzler Gerhard Schröder appellierte der Berliner Büroleiter, keine „britischen Sitten“ einzuführen, die „wir nicht wollen können“.

 

Die preisgekrönten Karikaturen sind über den Button „Rückblende“ auch auf der Homepage des BDZV (www.bdzv.de) zu sehen Die „Rückblende 2002“ ist noch bis zum 2. März 2003 im Haus der rheinland-pfälzischen Landesvertretung (In den Ministergärten 6) in Berlin zu besichtigen. Dann geht sie auf Tournee nach Bonn (12. März), Hamburg (15. April), Brüssel und Leipzig (6. August).

 

Ausstellung „Rückblende“ geht wieder auf Reisen

Rekordteilnahme bei der „Rückblende 2002"

Preis der Zeitungsverleger für die beste Karikatur

 

Rückblende 2002

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