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19. Mai 2005 | Pressemitteilungen

Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis für fünf Journalisten

Berlin, 19. Mai 2005

Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis geht in diesem Jahr an fünf Journalisten: Die mit je 6.000 Euro dotierten Auszeichnungen in der Sparte „Allgemeines“ erhalten Lara Fritzsche für ihren Artikel „Meine Freundin Ana“ („Kölner Stadt-Anzeiger“), in dem sie Bulimie als Krankheit vor allem Heranwachsender behandelt, sowie Nicol Ljubic für seinen Beitrag „Als ich rot wurde“ („Die Zeit“, Hamburg), der die Erlebnisse eines jungen Mannes beim Eintritt in die SPD protokolliert.

 

Den mit 6.000 Euro dotierten Preis in der Kategorie „Leitartikel/Kommentar/Essay“ hat die Jury Horst von Buttlar für seinen Beitrag „Tee mit Onkel Hartz“ („Financial Times Deutschland“, Hamburg) zuerkannt, in dem der Autor mit unterkühlter Polemik die illusionslose Sicht der jungen Generation auf die eigene Zukunft schildert.

 

Waltraud Schwab und Wolfgang Görl bekommen den ebenfalls mit 6.000 Euro dotierten Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie „Lokales“. Schwab („taz - die tageszeitung“, Berlin) wird preisgekrönt für ihre Beschreibung eines ganz besonderen Berliner Hausmeisters: „Schön ist das nicht“. Görl schildert in seiner Reportage „Von der Familie verstoßen“ („Süddeutsche Zeitung“, München) Unsicherheit und Resignation unter Mitarbeitern des Unternehmens Siemens, auf die der Weg in die Arbeitslosigkeit oder eine Beschäftigungsgesellschaft wartet.

 

Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis ist die renommierteste Auszeichnung, die die Zeitungsbranche zu vergeben hat. Sie erinnert an den langjährigen Chefredakteur des legendären „Berliner Tageblatts“, Theodor Wolff (1868 – 1943). Wolff musste 1933 vor den Nazis ins französische Exil fliehen, wurde dort verhaftet und der Gestapo ausgeliefert und starb 1943 im Jüdischen Krankenhaus in Berlin.

 

Die Auszeichnungen werden am 13. September bei einem Festakt in Berlin überreicht. Gastgeber ist der Verlag Axel Springer. An der Ausschreibung hatten sich 302 Journalisten beteiligt.

 

Der unabhängigen Jury zum Theodor-Wolff-Preis gehören an: Gernot Facius (Autor „Die Welt“, Berlin), Dr. Wilm Herlyn (Chefredakteur Deutsche Presse-Agentur, Hamburg), Bascha Mika (Chefredakteurin „taz – die tageszeitung“, Berlin), Ulrich Reitz (Chefredakteur „Rheinische Post“, Düsseldorf), Stephan Richter (Chefredakteur Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, Flensburg), Evelyn Roll (leitende Redakteurin „Süddeutsche Zeitung“, München), Dr. Klaus Rost (Chefredakteur „Märkische Allgemeine“, Potsdam), Werner Schwarzwälder (Chefredakteur „Südkurier“, Konstanz), Franz Sommerfeld (Chefredakteur „Kölner Stadt-Anzeiger“) sowie Dr. Uwe Vorkötter (Chefredakteur „Berliner Zeitung“).

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