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19. Juni 2009 | Pressemitteilungen

Internationaler Printkongress: In der Krise stark!

Zeitungen im Mittelpunkt beim medienforum.nrw in Köln

Wie positionieren sich die Zeitungen im veränderten Wettbewerb? Wie können sie neue digitale Herausforderungen annehmen und ihre crossmedialen Möglichkeiten ausspielen? Wie sehen die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen national und international aus? Und was will das Publikum? Antwort auf diese Fragen gibt der hochkarätig besetzte internationale Printkongress beim medienforum.nrw am 23. Juni 2009 in Köln, der vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und dem Zeitungsverleger Verband Nordrhein-Westfalen (ZVNRW) veranstaltet wird. Zuvor wird BDZV-Präsident Helmut Heinen anlässlich der Eröffnungsveranstaltung am 22. Juni mit Vertretern der öffentlich-rechtlichen und der privaten Fernsehsender sowie der Telekommunikationsindustrie über „Medien in Bewegung: Alles. Immer. Überall.“ diskutieren. Valdo Lehari jr., Präsident des Europäischen Zeitungsverlegerverbands ENPA, nimmt, ebenfalls am 22. Juni, Stellung zu der Frage „Medienpolitik in Europa: Können’s unsere Nachbarn besser?“

Beim Internationalen Printkongress diskutieren Verleger und Verlagsmanager aus Deutschland, England, Österreich und der Schweiz über Strategien und Geschäftsmodelle für die Zukunft der Branche. Am Podium: Clemens Bauer, Vorsitzender der Geschäftsführung Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH (Düsseldorf) und Vorsitzender des ZVNRW; Oscar Bronner, Gründer, Verleger und Herausgeber der Tageszeitung „Der Standard“ (Wien); Martin Kall, Vorsitzender der Unternehmensleitung Tamedia AG (Zürich); Allan Marshall, Strategy Advisor der Telegraph Media Group (London); und Christian Nienhaus, Geschäftsführer der WAZ Mediengruppe (Essen). Es moderiert der Publizist und Verlagsberater Werner Lauff (Düsseldorf).

Die Begrüßung der rund 250 Teilnehmer am Internationalen Printgipfel übernimmt der Präsident des Deutschen Bundestags, Professor Dr. Norbert Lammert. Er wird eingeführt von Andreas Krautscheid, NRW-Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien.

Am Nachmittag folgt ein Panel von BDZV und ZVNRW „Presse und Politik – Geht der öffentlichen Kommunikation das Publikum verloren?“. Hintergrund: Der Strom der Nachrichten wird immer größer und schneller; News sind jederzeit und überall verfügbar, gleichzeitig nimmt ihr Wert für den Empfänger ab. Was bedeutet das für die Arbeit der Journalisten? Welche Folgen hat es für die Gesellschaft? Wie reagiert die Politik im Superwahljahr 2009 auf diese Herausforderung? Darüber diskutieren Mercedes Bunz, Chefredakteurin von „Tagesspiegel online“ (Berlin); Heribert Prantl, Leiter Ressort Innenpolitik bei der „Süddeutschen Zeitung“ (München); Michael Spreng, Politikberater (Berlin); sowie Thomas Steg, stellvertretender Sprecher der Bundesregierung. Die Moderation übernimmt der Journalist und Moderator Hajo Schumacher (Berlin). Anmeldung und Gesamtprogramm im Internet unter www.medienforum.nrw.de.

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