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02. Juli 2013 | Allgemeines

Gute Perspektiven für die Zeitung / klare Absage an staatliche Subventionen

BDZV-Präsident Heinen beim „HORIZONT“-Zeitungsgipfel

„Leser werden auch in Zukunft bereit sein, für faszinierende, exklusive und Mehrwert bietende journalistische Inhalte Geld zu bezahlen", davon zeigte sich BDZV-Präsident Helmut Heinen zur Eröffnung des zweiten Zeitungsgipfels der Fachzeitschrift „Horizont“ am 12. Juni 2013 in Wiesbaden überzeugt.

Die Verlage arbeiteten konzentriert daran, auch im Internet eine Bezahlkultur zu etablieren. Es sei nur konsequent, dass bereits über 40 Zeitungen in Deutschland Bezahlschranken auf ihren Websites errichtet hätten. Wöchentlich kämen neue hinzu.

Heinen hob hervor, dass die Zeitungen auch in der digitalen Welt ein Kommunikationsgigant seien. Mit dem gedruckten Produkt würden täglich fast 50 Millionen Menschen erreicht. Hinzu kämen annähernd 30 Millionen Nutzer der Verlagswebsites. „Viele Zeitungen erreichen heute somit mehr Menschen als jemals zuvor“, unterstrich der Verbandspräsident.

Deutliche Kritik äußerte Heinen in seiner Keynote an den immer wieder aufkommenden Diskussionen um weitreichende Werberegulierungen. „Vor allem die Forderungen nach umfangreichen Pflichtangaben zu Produkteigenschaften erschweren die Gestaltung von Anzeigen und machen sie damit für die Wirtschaft unattraktiver", so Heinen. Dies beschädige genauso das Verlagsgeschäft wie die Privilegierung der Deutschen Post gegenüber den neuen privaten Wettbewerbern oder die massiven Einschränkungen beim Direktmarketing. Heinen appellierte an die Politik in Bund und Ländern, endlich für faire Rahmenbedingungen zu sorgen. Subventionen erteilte er eine klare Absage: „Eine Presse, die von staatlichen Subventionen abhängig wäre, möchte ich mir nicht vorstellen“, so Heinen. Es sei Aufgabe der Verlage und nicht der Politik, auf Entwicklungen im Markt die richtigen Antworten zu finden.

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