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04. Januar 2016 | Pressemitteilungen

„Flüchtlinge“ – Thema des Jahres beim Theodor-Wolff-Preis/ Journalistenpreis der deutschen Zeitungen ausgeschrieben

Themen: Preise, Theodor-Wolff-Preis

Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis (TWP) ist erneut ausgeschrieben. Bewerber müssen ihre Arbeiten bis spätestens 15. Februar 2016 einreichen. Mit dem Preis für herausragenden deutschen Zeitungsjournalismus werden Autoren ausgezeichnet, die „das Bewusstsein für Qualität und Verantwortung journalistischer Arbeit lebendig erhalten“.

TWP.jpgJury und Kuratorium der vom BDZV getragenen Auszeichnung haben den TWP neu strukturiert: Je ein Preis wird für Artikel aus den Kategorien Lokales, Reportage und Meinung vergeben, ein weiterer Preis für das von der Jury gesetzte Thema des Jahres: „Flüchtlinge“. Jeder Preis ist mit 6.000 Euro dotiert. Es können Beiträge eingereicht werden, die im Jahr 2015 in einer deutschen Tages-, Sonntags- oder politischen Wochenzeitung gedruckt oder online erschienen sind.

Erstmals werden 2016 von der Jury am 10. Mai pro Preis drei mögliche Gewinner nominiert, die eigentlichen Preisträgerinnen und Preisträger werden am Abend der offiziellen Verleihung am 7. September in Berlin bekannt gegeben. Künftig findet die Festveranstaltung ausschließlich in der Hauptstadt statt. „Der Theodor-Wolff-Preis ist die renommierteste Auszeichnung, die die Zeitungsbranche zu vergeben hat“, erläutert dazu der Geschäftsführer des TWP-Kuratoriums, Hans-Joachim Fuhrmann. „Es ist DER Preis für politischen Journalismus und zugleich eine Leistungsschau der deutschen Zeitungen und ihrer Autorinnen und Autoren. Berlin ist ein idealer Ort, dies deutlich zu machen!“

Mitglieder der Jury sind: Nikolaus Blome (Stellvertretender Chefredakteur Politik und Wirtschaft „Bild“ und bild.de, Berlin), Wolfgang Büscher (Autor „Die Welt“, Berlin), Dr. Markus Günther (Autor „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“), Peter Stefan Herbst (Chefredakteur „Saarbrücker Zeitung“), Christian Lindner (Chefredakteur „Rhein-Zeitung“, Koblenz), Lorenz Maroldt, (Chefredakteur „Der Tagesspiegel“, Berlin), Professor Bernd Mathieu (Chefredakteur „Aachener Zeitung“ und „Aachener Nachrichten“), Annette Ramelsberger (Gerichtsreporterin, „Süddeutsche Zeitung“, München) und Cordula von Wysocki (Mitglied Chefredaktion, „Kölnische Rundschau“).

Details zur Einreichung: Bewerber, die aus allen Sparten des Journalismus stammen können, reichen einen Beitrag selbst oder durch Dritte ein. Jeder Bewerber kann einen Artikel oder eine Themenseite einreichen; wird eine Serie ausgewählt, so dürfen an dieser nicht mehr als zwei Autoren beteiligt sein. Wer schon einmal mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet wurde, kann sich nicht ein zweites Mal darum bewerben.

Auf der Grundlage der von Theodor Wolff gesetzten Maßstäbe – demokratische und gesellschaftspolitische Verantwortung, politischer Sensus, gründliche Recherche, eingehende Analyse und breite Information sowie Vorbildlichkeit in Sprache, Stil und Form – werden Beiträge ausgezeichnet, die ein bedeutsames Thema behandeln oder wegen ihres Neuigkeitsgehalts und der Art der Präsentation für einen wachen Journalismus beispielhaft erscheinen. Hierfür eignen sich besonders die klassischen journalistischen Stilformen – Hintergrundbericht, Reportage, Feature, Kommentar, Glosse und Leitartikel.

  • Die Namen der weit über 400 Preisträger seit 1962 sowie Details zur Bewerbung finden Sie im Internet unter www.theodor-wolff-preis.de. 


Fotos und Informationen von der Theodor-Wolff-Preisverleihung 2015 finden Sie hier.

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