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21. November 1997 | Pressemitteilungen

Einigungsvorschlag des BDZV

Berlin, 21. November 1997

Bei den laufenden Tarifverhandlungen zwischen Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) sowie den Journalistengewerkschaften DJV und IG Medien haben die Verleger heute in Berlin folgende Einigungsvorschläge unterbreitet.

1. Nachdem die Vorschläge des BDZV zur Vereinbarung einer redakteurs-spezifischen Arbeitszeitregelung von den Journalistengewerkschaften abgelehnt worden sind, wird der tarifliche Status quo (auf der Basis von 36,5 Stunden) fortgeschrieben, um den Tarifparteien die Zeit für eine praxisnähere Regelung zu verschaffen.

2. Die tariflichen Vorschriften über die Fortzahlung der Bezüge im Krankheitsfall und bei Kuren bleiben trotz Änderung des Entgeltfortzahlungsgesetzes unangetastet; im Gegenzug wird die Jahresleistung - wie bei allen anderen Berufsgruppen - auf 95 Prozent reduziert.

3. Die Gehälter für Redakteure werden rückwirkend um 1,5 Prozent erhöht. Für die neuen Bundesländer gilt dies zeitversetzt wie beim letztjährigen Gehaltsabschluß.

4. Die Struktur des Gehaltstarifvertrages wird dahingehend modifiziert, daß die Berufsjahrestaffel mit der Gruppe jetzt "15. bis 19. Berufsjahr" endet. Dabei gilt zur Sicherung der Besitzstände folgendes: Künftige Gehaltsanhebungen werden nicht verrechnet, werden also wirksam. Außerdem erfolgt für die Redakteure, die sich jetzt im 15. bis 19. beziehungsweise im 20. bis 24. Berufsjahr befinden, jeweils noch eine Höherstufung.

5. Die Tarifvertragsparteien verpflichten sich, unverzüglich Verhandlungen über eine Neufassung der Urheberrechtsregelung aufzunehmen.

6. Die Beiträge zum Versorgungswerk bleiben unverändert. Die Beiträge zur Versorgungskasse werden fortgezahlt und ins Versorgungswerk überführt.

Über die Finanzierung des Beitragsanteils, der nur die Versorgungskasse betrifft, muß noch im Detail verhandelt werden. Dabei sind Lösungen denkbar, die zwischen bereits tätigen Redakteuren und solchen, die ab 1.1.1999 in den Beruf eintreten, differenzieren.

Die Elemente dieses Einigungsvorschlages stellen eine Einheit dar; der BDZV hält sich an sein Angebot bis zum 10. Januar 1998 gebunden.

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