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14. April 2016 | Pressemitteilungen

ECPMF: Seit Jahresbeginn elf tätliche Angriffe auf Journalisten

Pressefreiheit im Fokus beim Treffen der deutschsprachigen Verlegerverbände

Themen: Pressefreiheit

Die tätlichen Übergriffe und massiven Bedrohungen gegen Journalisten in Deutschland setzten sich auch 2016 in starkem Maße fort, erklärte Martin Hoffmann, Studienleiter beim Europäischen Zentrum für Presse- und Medienfreiheit (ECPMF), am 14. April in einem Vortrag anlässlich des Jahrestreffens der Präsidien der deutschsprachigen Verlegerverbände in Heiligendamm. Mindestens elf tätliche Angriffe habe das ECPMF seit Jahresbeginn verzeichnet, sämtlich im Umfeld von rechtspopulistischen oder extremistischen Demonstrationen.

Ausschnitt aus der Anzeige "Der beste Schutz der Demokratie ist eine freie Presse". (BDZV/Lowe GGK)Ausschnitt aus der Anzeige "Der beste Schutz der Demokratie ist eine freie Presse". (BDZV/Lowe GGK)Die Bedrohung des Rechts auf Meinungs- und Pressefreiheit ist eines der Kernthemen, das die Vertreter von BDZV, Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ), Verband Schweizer Medien und Luxemburgischer Verlegerverband noch bis morgen in Heiligendamm diskutieren: Das ECPMF hatte in seiner Studie „Das Feindbild“ einen massiven Anstieg der Übergriffe auf Journalisten in Deutschland seit Beginn 2015 festgestellt – parallel zum Erstarken der populistischen Bewegungen. In der Analyse der Fälle werde laut Hoffmann deutlich, dass ihre Redner und Anhänger Journalisten nicht mehr als neutrale Beobachter wahrnähmen, sondern diese als „Lügenpresse“ betrachteten. Damit würden Journalisten ein Teil des Feindbildes und ihre Berichterstattung von den Demonstranten als Provokation wahrgenommen.

Beim Jahrestreffen der Präsidien der deutschsprachigen Verlegerverbände in Heiligendamm (v.l.): Hanspeter Lebrument (Präsident Verband Schweizer Medien), Dr. Richard Rebmann (Stellvertretender BDZV-Präsident), Alvin Sold (Präsident A.L.E.J.), Valdo Lehari jr. (ENPA-Vizepräsident) und Thomas Kralinger (Präsident VÖZ). (Foto: BDZV)Beim Jahrestreffen der Präsidien der deutschsprachigen Verlegerverbände in Heiligendamm (v.l.): Hanspeter Lebrument (Präsident Verband Schweizer Medien), Dr. Richard Rebmann (Stellvertretender BDZV-Präsident), Alvin Sold (Präsident A.L.E.J.), Valdo Lehari jr. (ENPA-Vizepräsident) und Thomas Kralinger (Präsident VÖZ). (Foto: BDZV)Auf der Agenda der Verleger stehen darüber hinaus unter anderem die Themen Ad Blocking, Distributed Content, Millennials als wichtige Zielgruppe für Presseprodukte sowie die nationale und europäische Medienpolitik.

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