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12. Oktober 2000 | Pressemitteilungen

Drei Prozent mehr Gehalt für Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen

Berlin, 12. Oktober 2000

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und die Journalistengewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband und IG Medien haben sich heute in Frankfurt am Main auf einen neuen Gehaltstarifvertrag für Redakteure geeinigt. Eckpunkte der Vereinbarung sind:

    - eine Anhebung der Gehälter rückwirkend ab 1. August 2000 um 3 Prozent und ab 1. Oktober 2001 um weitere 2,5 Prozent,

    um drei Monate verzögertes Inkrafttreten der ersten Erhöhungsstufe für die Verlage in Brandenburg und Mecklenburg/Vorpommern,

    - eine Steigerung der Honorarsätze für freie arbeitnehmerähnliche Journalisten entsprechend der linearen Erhöhung der Redakteurstarife,

    - früheste Kündigung der neuen Verträge zum 31. Juli 2002,

    - die Aufnahme baldiger Verhandlungen über die Themen Altersteilzeit, Gehaltsstruktur und die Laufzeit künftiger Gehaltstarifverträge.

Der Abschluss wurde vom Verhandlungsführer des BDZV, Rüdiger Niemann, als Ausdruck des Willens beider Seiten gewürdigt, das Instrument des Flächentarifvertrags zur Regelung der materiellen Arbeitsbedingungen für Journalisten trotz sehr gegensätzlicher Standpunkte zu erhalten.

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