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16. Dezember 2016 | Pressemitteilungen

Dr. Mathias Döpfner: Folgen für Meinungsvielfalt wären verheerend

16. Dezember 2016

Themen: Online, Recht, Medienpolitik

Der BDZV lehnt die Ausdehnung des Presserechts auf soziale Netzwerke ab. Bei Facebook et al. handele es sich nicht um Medien, sondern um technologiegetriebene Plattformen. „Der Vorstoß ist gut gemeint, würde jedoch das Gegenteil bewirken. Wenn die Politik Facebook nun in die Rolle des Medienunternehmens zwingt, entsteht ein globaler Supermonopol-Verlag. Die Folgen für die Meinungsvielfalt und die Zukunft kleinerer Verlage wären verheerend", sagte dazu BDZV-Präsident Dr. Mathias Döpfner. Die Politik solle vielmehr dazu beitragen, dass Facebook wirtschaftlich und rechtlich fair mit den Inhaltelieferanten umgeht. „Verlage und Nutzer tragen dann die rechtliche Verantwortung für die gelieferten Inhalte gerne selbst“, machte Döpfner deutlich.

BDZV-Präsident Dr. Mathias Döpfner (Foto: Axel Springer SE)BDZV-Präsident Dr. Mathias Döpfner (Foto: Axel Springer SE)

Ort: Berlin

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