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20. Januar 2016 | Pressemitteilungen

Bürgerpreis der Zeitungen: Innenminister de Maizière hält Laudatio

Diskussion über „Presse und Politik im Kreuzfeuer der Kritik“ mit Journalisten Nikolaus Blome, Wolfram Kiwit und Grünen-Chefin Simone Peter

Themen: Preise, Köpfe, Bürgerpreis

„Presse und Politik im Kreuzfeuer der Kritik“: Über dieses brandaktuelle Thema diskutieren Nikolaus Blome, stellvertretender Chefredakteur Politik und Wirtschaft, „Bild“ und bild.de; Wolfram Kiwit, Chefredakteur „Ruhr-Nachrichten“ (Dortmund); und Simone Peter, Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen bei der sechsten Verleihung des Bürgerpreises der deutschen Zeitungen am 18. Februar 2016 in Berlin durch den BDZV. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hält die Laudatio auf die Preisträgerin Elisabeth Ehninger, die mit ihrem Verein Dresden – Place to be von der Chefredakteurs-Jury der deutschen Zeitungen zur „Bürgerin des Jahres“ gekürt wurde. Für Musik sorgt der Kölner Bandleader Wolfgang Niedecken (BAP).

EHninger_Header.jpgDie Jury hatte ihre Wahl mit dem Engagement Ehningers (Foto) und ihrer Mitstreiter für eine Willkommenskultur in Dresden begründet: Der Verein vermittelt nicht nur Paten an Neudresdner, die aus dem Ausland zuziehen. Im Zuge der Pegida-Aufmärsche organisierte er im Januar 2015 als Zeichen für eine tolerante und weltoffene Stadt ein großes Konzert „Offen und bunt – Dresden für alle“. Es folgten eine Bürgerkonferenz im März zur Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik und ein Gastmahl für alle unter dem Motto „Dresden isst bunt“ im Juni. Seit der Auszeichnung mit dem Bürgerpreis gab es weitere Aktionen, darunter im Oktober eine Fotoaktion im Internet und einen Dresdner Appell. Aktuell unterstützt Dresden – Place to be das Spendenprojekt „ichhelfe.jetzt“ für Flüchtlinge.

Dresden.JPGDer Bürgerpreis wird seit dem Jahr 2010 vom BDZV für herausragendes bürgerschaftliches Engagement ausgeschrieben und ist mit 20.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet als „Deutschlands Bürger/Bürgerin des Jahres“ werden Personen, die auch jenseits ihrer eigentlichen Profession Herausragendes für die Gesellschaft leisten. Die deutsche Nationalität ist ausdrücklich nicht Voraussetzung. Vorschläge für die Würdigung können ausschließlich durch die Zeitungen eingereicht werden. Die Jury besteht aus den 259 Chefredakteuren der BDZV-Mitgliedsverlage.  

Zuletzt als „Bürger des Jahres“ geehrt wurde 2014 Rupert Neudeck, Gründer der Hilfsorganisation Cap Anamur/Deutsche Notärzte e.V. und des Friedenskorps Grünhelme. Der Vorschlag kam vom „Kölner-Stadt-Anzeiger“. Zuvor ging die Würdigung an Gaby Wentland (nominiert vom „Hamburger Abendblatt“), Nora Weisbrod (nominiert von der „Allgemeinen Zeitung“, Mainz, und dem „Wiesbadener Kurier“), das Ehepaar Birgit und Horst Lohmeyer (nominiert von der „Ostsee-Zeitung“, Rostock) sowie als ersten Preisträger 2010 an Thomas Beckmann (nominiert von der „Rheinischen Post“, Düsseldorf). Die aktuelle Preisträgerin Elisabeth Ehninger wurde von den „Dresdener Neuesten Nachrichten“ nominiert.

 

 

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