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17. Dezember 2013 | Pressemitteilungen

BDZV: Zeitungsverleger zu Abschluss bereit

„Wir sind zu einem Abschluss bereit“, das betonte der Verhandlungsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Georg Wallraf, heute in Berlin im Vorfeld der sechsten Verhandlungsrunde über einen neuen Gehalts- und Manteltarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen.

BDZV_Logo_RZAllerdings sehe er die Chancen dafür trotz der Bereitschaft, „open end“ zu verhandeln, als „eher gering“ an. Denn die Gewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband (DJV) und dju in ver.di befänden sich in permanenter Abwehrhaltung gegen jeden einzelnen Vorschlag der Verlegerseite.


„Unser Tarifwerk Zukunft muss dem Strukturwandel, der in der Zeitungsbranche besonders tiefgreifende Auswirkungen hat, und einem völlig veränderten Wettbewerbsumfeld Rechnung tragen“, forderte der BDZV-Verhandlungsführer. DJV und ver.di verlangten jedoch immer nur mehr Geld und zusätzliche Leistungen. Wer eine zukunftsgerichtete Personalpolitik betreiben wolle, müsse sich aber mit allen Parametern des für Zeitungsredakteure besonders komfortabel ausgestatteten Tarifwerks befassen.


Die Arbeitgeber strebten, so Wallraf, in gemeinsamer Verantwortung mit den Gewerkschaften den Umbau des bestehenden Tarifsystems an, das die Arbeitswirklichkeit in den Redaktionen nicht mehr abbilde. Auch müsse ein neuer Flächentarifvertrag die regional sehr unterschiedlichen Wirtschafts- und Lebensbedingungen widerspiegeln: „Wir haben dem DJV und ver.di in der jüngsten Verhandlungsrunde dazu einen bezifferten Vorschlag vorgelegt“, erklärte der BDZV-Verhandlungsführer. „Wir haben die Hoffnung, dass die Gewerkschaften morgen ernsthaft über das gesamte Paket verhandeln werden. Anderenfalls ist das Ende des Flächentarifvertrags absehbar.“

Die Verhandlungen werden morgen ab 11.30 Uhr in Berlin in der großen Verhandlungskommission fortgesetzt.

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Ort: Berlin

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