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01. September 1997 | Pressemitteilungen

BDZV weist pauschale Medienkritik zurück

Bonn, 1. September 1997

Als "vordergründig und einseitig" hat ein Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) die generelle Schelte von seiten der Politik und Teilen der Kirche im Zusammenhang mit den Umständen des Todes von Prinzessin Diana zurückgewiesen. Hier werde systematisch der Eindruck erweckt, als sei das skandalöse und verantwortungslose Vorgehen jener Fotojournalisten in Paris typisch für die deutsche Presse.

Die von diesen Prämissen ausgehende Forderung nach Verschärfung der Gesetzgebung sei völlig unbegründet. Mit dem Deutschen Presserat stehe eine funktionierende Selbstkontrolleinrichtung zur Verfügung, die unlautere Recherchemethoden mißbilligt und die Achtung der Persönlichkeitsrechte gebietet.

Im übrigen bedürfe es stets einer Abwägung im Einzelfall, ob den zu beachtenden Persönlichkeitsrechten oder der Freiheit der Berichterstattung Vorrang gebühre.

Mancher Politiker und Kirchenvertreter mache es sich leicht, Mißstände in den Medien und Fehlverhalten von Journalisten anzuprangern, ohne dabei zu beachten, daß Presse und Rundfunk "Funktion" einer freien Gesellschaft und deren Wertvorstellungen seien.

"Moralische Aufrüstung" sei am wenigsten von Gesetzen zu erwarten. Hier sollten beispielsweise Kirchen, Politik und Bildungseinrichtungen ihre primäre Aufgabe sehen.

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