Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

04. Februar 1998 | Pressemitteilungen

BDZV-Präsident Wilhelm Sandmann vollendet 65. Lebensjahr

Bonn, 4. Februar 1998

Wilhelm Sandmann, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co., Hannover, vollendet am 7. Februar 1998 sein 65. Lebensjahr. Der aus Münster stammende Verleger begann seine Karriere zunächst als Schriftsetzer, studierte dann Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in Hamburg und München und trat 1960 als Assistent im Zentralbüro Technik der Axel Springer Verlag AG, Hamburg, ein. 1962 wechselte er zur Berliner Zeitungsdruckerei, fünf Jahre später zur Axel Springer AG, Berlin.

Seit 1970 gehört er der Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co an, zunächst als Prokurist, seit 1975 als Geschäftsführer. 1984 wurde er Vorsitzender der Geschäftsführung und Verleger der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" sowie der "Neuen Presse", Hannover. Im selben Jahr wurde er auch zum Vize-Präsidenten des BDZV gewählt. 1992 übernahm er das Amt des Präsidenten. Im selben Jahr wurde er Vorsitzender der Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft mbH & Co. KG. Seit 1995 ist Wilhelm Sandmann Vorsitzender des Aufsichtsrats der Verlagsgesellschaft Madsack.

Als BDZV-Präsident hat Wilhelm Sandmann es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, die Vielfalt der deutschen Zeitungslandschaft - gerade auch vor dem Hintergrund der Vollendung des Europäischen Binnenmarktes - langfristig zu sichern. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Wahrung der Pressefreiheit. Zwar ist, wie der BDZV-Präsident stets betont, die Pressefreiheit in Deutschland als Grundrecht in der Verfassung verankert, doch habe es seit Bestehen der Bundesrepublik immer wieder Versuche gegeben, sie zu beschränken, sei es von seiten der politischen Parteien, Regierungen auf Bundes- und Landesebene oder auch Gewerkschaften. In jüngerer Zeit wurde darüber hinaus die Entwicklung der digitalen Technik und ihre Bedeutung für die Zukunft der Zeitungsverlage zu einem wichtigen Arbeitsfeld. Mit Erfolg hat Wilhelm Sandmann dabei stets dafür gestritten, daß die Verlage an den neuen multimedialen Angebotsformen partizipieren können und einen freien, chancengleichen Zugang zu den elektronischen Diensten erhalten.

zurück