Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

24. September 1997 | Pressemitteilungen

BDZV: Postzeitungsdienst muß als Grundversorgung im neuen Postgesetz verankert werden!

Bonn, 24. September 1997

Der Postzeitungsdienst muß im neuen Postgesetz als Grundversorgung festgelegt werden. Diese Forderung erhob der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) anläßlich der Anhörung des Postausschusses des Deutschen Bundestages zum neuen Postgesetz am 24. September in Bonn. Nur durch eine Integration des Postzeitungsdienstes in den Bereich der Grundversorgung könne sichergestellt werden, daß in Deutschland Abholung, Transport und Zustellung von Zeitungen flächendeckend zu einem erschwinglichen Preis erfolge.

Der Postzeitungsdienst gewährleiste bislang, daß jeder Leser unabhängig von seinem Wohnort und Verlagsort der Zeitung jeden beliebigen Zeitungstitel zu vertretbaren Preisen beziehen könne. Wenn nun der Postzeitungsdienst nicht als Grundversorgung anerkannt werde, bestünde für ca. 1,6 Mio. Einwohner in rund 4.600 Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland diese Möglichkeit nicht mehr. Bereits jetzt drohe die Deutsche Post AG als derzeitiger Marktführer im Zustellsektor damit, durch eine Veränderung der Einlieferungsbedingungen rund 300 kleinere Titel vom Postzeitungsdienst auszuschließen. "Eine solch verfehlte Infrastrukturpolitik würde die Informationsfunktion der Presse erschweren und die Meinungsvielfalt behindern", erklärte der BDZV. Jedem Bürger müsse es auch weiterhin möglich sein, die Zeitung seiner Wahl beziehen zu können, ohne prohibitiv hohe Transport- und Zustellkosten in Kauf nehmen zu müssen. Der BDZV stützt sich in seiner Argumentation auf einen Richtlinienentwurf der Europäischen Union, in dem der Postzeitungsdienst als Pflichtdienstleistung anerkannt ist.

zurück