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15. Februar 2013 | Pressemitteilungen

BDZV: Neue Tarifverträge müssen regional stark unterschiedlichen Lebensbedingungen Rechnung tragen

"Der Flächentarifvertrag steht auf der Kippe", das erklärte der Verhandlungsführer des BDZV, Georg Wallraf, anlässlich der Sitzung des Sozialpolitischen Ausschusses der Arbeitgeberorganisation am 15. Februar 2013 in Frankfurt am Main.

Verhandlungen über einen neuen Gehalts- und Manteltarifvertrag für Redakteure an Tageszeitungen mit den Gewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband (DJV) und ver.di hätten nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn in dem Tarifwerk sowohl die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Zeitungsunternehmen als auch die regional sehr unterschiedlichen Lebensbedingungen in Deutschland berücksichtigt würden.

Aufgabe von Tarifverträgen sei es, Mindestarbeitsbedingungen zu sichern, teilte dazu der BDZV weiter mit. Dieses Ziel müsse künftig im Vordergrund stehen. Obendrein bilde das bestehende Tarifwerk die Realität in den Redaktionen immer weniger ab und müsse dringend den veränderten Arbeitsbedingungen angepasst werden. "Es geht um zukunftsfeste Bedingungen für eine Branche im Umbruch", sagte dazu Georg Wallraf. Die Zeitungshäuser befänden sich in einem langanhaltenden Transformationsprozess. Auch bei rückläufigen Umsätzen müssten die Verlagsunternehmen weiter in den digitalen Wandel investieren, um ihre Geschäftsfelder zu arrondieren und weiter auszubauen sowie Arbeitsplätze zu sichern. "Verleger und Gewerkschaften tragen hier gemeinsam Verantwortung", stellte der BDZV fest. Überzogene Tarifforderungen, die die wirtschaftlichen und strukturellen Veränderungen ignorierten, würden den Flächentarifvertrag nachhaltig gefährden.

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