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14. Juni 2016 | Pressemitteilungen

BDZV: Gewerkschaften müssen endlich Realität zur Kenntnis nehmen

Die Verhandlungen des BDZV mit dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV) und der dju in ver.di über einen neuen Gehaltstarifvertrag (GTV) an Tageszeitungen werden am 15. Juni fortgesetzt. Maßstab für die Gehaltszuwächse könne nicht die Generalbetrachtung der deutschen Wirtschaft sein, sagte der Verhandlungsführer der Verleger, Georg Wallraf, im Vorfeld der vierten Verhandlungsrunde. „Hier geht es ausschließlich um die wirtschaftliche Potenz der Zeitungsbranche, die sich in einem langwierigen und schwierigen Transformationsprozess befindet. Ich erwarte, dass die Gewerkschaften diese Realität endlich zur Kenntnis nehmen.“

Tarif3.JPGWallraf kritisierte, dass DJV und ver.di stattdessen – „trotz historisch niedriger Inflationsrate und absolut wettbewerbsfähiger Gehälter einschließlich einer gut dotierten Altersversorgung“ – gebetsmühlenartig ihre überhöhten Forderungen wiederholten und weit überzogene Erwartungen bei ihren Mitgliedern weckten. „Wirtschaftlich nicht vertretbare Forderungen sind eine Einladung an die Verlage, dem Flächentarifvertrag und einer starren Tarifpolitik den Rücken zu kehren“, warnte der Verhandlungsführer.

Das in der jüngsten Verhandlungsrunde am 19. April von den Verlegern unterbreitete Angebot über 1,0 Prozent Lohnerhöhung bei einer Laufzeit von einem Jahr oder alternativ von 2,0 Prozent bei einer Laufzeit über 20 Monate bis zum 31. Dezember 2017 hatten DJV und ver.di abgelehnt und seit dem vergangenen Freitag zu Warnstreiks aufgerufen.

  • Die Verhandlungen werden am 15. Juni um 11.00 Uhr in Düsseldorf fortgeführt.
  • Weitere Infos finden Sie hier
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