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28. November 1997 | Pressemitteilungen

BDZV: Gewerkschaften heizen den Konflikt weiter an

Bonn, 28. November 1997

Tarifverhandlungen werden am 1. Dezember fortgesetzt

Als "verantwortungslose Scharfmacherei" hat heute der Bundesverband deutscher Zeitungsverleger (BDZV) im Vorfeld der fünften Runde der Tarifverhandlungen für Zeitungsredakteure die Streikaufrufe der Jornalistengewerkschaften bezeichnet. Die Verlegerverbände hätten bei der letzten Zusammenkunft am 20./21. November in Berlin einen sehr weitgehenden Einigungsvorschlag gemacht, der darauf abziele, alle drei gekündigten Tarifverträge - auch den über die Altersversorgung - wieder zu schließen. Ob es zu einer Einigung komme, hänge jetzt allein von dem Deutschen Journalisten-Verband und der IG Medien ab.

In diesem Zusammenhang wies der BDZV noch einmal darauf hin, daß die außergewöhnlich großzügigen tariflichen Leistungen - wie Jahresbezüge von durchschnittlich 100.000 Mark, Urlaubszeiten bis zu mehr als sieben Wochen, langfristige Gehaltsfortzahlungen im Krankheitsfall und eine Reihe sonstiger außergewöhnlicher Vergünstigungen - im Lauf der letzten Jahrzehnte als Ausgleich für die besonderen Arbeitsanforderungen im redaktionellen Bereich vereinbart worden seien. Bei der kommenden Tarifverhandlung würden praxisnahe Kompromisse erwartet, die dem Wesen journalistischer Arbeit ensprächen.

Die Tarifverhandlungen werden am 1. Dezember 1997 in Düsseldorf ab 11.00 Uhr fortgesetzt.

Ihre Ansprechpartnerin in Düsseldorf:
Anja Pasquay, Radisson SAS Hotel, Telefon: 0221/45530

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