Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

„Die Zeitungen. Wer liest, versteht“

Anzeigenmotive

Statements zur Kampagne für die Zeitung

„In dem Claim zur Kampagne sind die einzigartigen Qualitäten unseres Mediums konzentriert. Das sind unsere Botschaften: Nur wer Zeitung liest, kann wirklich mitreden. Nur wer Zeitung liest, kann mitentscheiden. Und wer es in dieser Gesellschaft zu etwas bringen will, muss Zeitung lesen.

Unsere Zeitungen vermitteln Wissen, Bildung und damit soziale Anerkennung und gesellschaftlichen Erfolg – daneben aber auch Spaß und Unterhaltung. Genau so arbeiten die Motive der neuen Kampagne: Sie bringen überraschend und witzig oder auch dramatisch auf den Punkt, was Zeitungen Tag für Tag leisten, um die Komplexität der Welt zu erfassen und zu interpretieren.

Dabei haben wir als einziges Medium mit einem wirklich universalen Angebot nach wie vor den Anspruch, alle Generationen, Berufsgruppen und Bildungsschichten anzusprechen. Und zwar auf jedem gewünschten Vertriebsweg, sei es gedruckt, online oder mobil.“

 

Helmut Heinen,

Präsident des BDZV, Herausgeber der „Kölnischen Rundschau“

 

 

„Die Zeitung ist das Meinungs- und Qualitätsmedium Nummer Eins in Deutschland. Wir erreichen 77,2 Prozent der Bevölkerung, das sind 48 Millionen Leser täglich. Diesem Riesenpublikum vermitteln wir die große wie die kleine Welt. Dank der Zeitung wissen unsere Leser um kommunale Probleme ebenso Bescheid wie zum Beispiel um den Auftrag der Bundeswehr in Afghanistan oder was wirklich in der Bundesliga gespielt wird. Das ist tägliche Hochleistung und die wollen wir zeigen. Deshalb starten wir heute die beste und größte Zeitungskampagne!

Ich bin begeistert über das große Echo in den Verlagen. Schon vom Start weg hatten über 100 Unternehmen die Motive gebucht; seit der Vorstellung der Sujets vor einer Woche kamen noch einmal fast ebenso viele hinzu. Was das heißt? Die Zeit ist reif für eine Kampagne der Zeitungen. In all dem elektronischen Geklingel ist unser Medium der Leuchtturm, der zuverlässig den Weg durch den Informationsnebel weist, heute, morgen, übermorgen.“

 

Michael Grabner,

Kooptiertes Mitglied des BDZV-Präsidiums, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, Stuttgart

 

 

"Dank der Zeitung versteht man, was da draußen so alles passiert. In Politik, Sport, Wirtschaft, Kultur, und, und, und. Versteht die Hintergründe, versteht, was mit wem warum zu tun hat. Diese Stärke ist dem Leser nicht mehr so präsent, weshalb wir sie wieder bewusst machen wollen. Schnell und überraschend. Wir stellen deshalb in jeder Anzeige ein aktuelles Thema aus zwei oder mehreren Blickrichtungen so in einen Kontext, dass man stutzt und sich damit beschäftigt. Versteht man den Inhalt sofort, wird man als Zeitungsleser bestätigt. Muss man länger darüber nachdenken, wird einem klar, dass man mehr darüber lesen sollte. Weshalb unser Claim auch sagt: Die Zeitungen. Wer liest, versteht."

 

Delle Krause,

Geschäftsführer Kreation, Ogilvy & Mather, Frankfurt am Main

 

Leistungsdaten zur Zeitung

1. Deutschland ist ein Zeitungsland. Täglich erscheinen hier 353 Tageszeitungen mit 1.529 lokalen Ausgaben in einer Gesamtauflage von 21,2 Millionen Exemplaren. Daneben kommen 28 Wochenzeitungen mit 2,0 Millionen Ex­emplaren und sechs Sonntagszeitungen mit einer Auflage von 3,7 Millionen her­aus. Das bedeutet: Auf je 1.000 Einwohner über 14 Jahre kommen in Deutschland 303 Zeitungsexemplare. Und unsere Zeitungen werden gelesen: Durchschnittlich 36 Minuten wenden die Bundesbürger täglich für ihre Lektüre auf; die älteren etwas mehr, die jüngeren etwas weniger.

 

2. Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen in Deutschland haben treue Leser. Gut 13,6 Millionen Exemplare werden täglich im Abonnement zugestellt, das heißt, durch Zeitungszusteller oder per Post bis an die Haustür gebracht. Fast eine Million Exemplare pro Tag gehen am Kiosk oder im Laden über die Theke. Die überregionalen Zeitungen verkaufen mehr als eine Million Zeitungen täglich im Abonnement und weitere 280.000 Exemplare im Einzelverkauf. Bei den Kaufzeitungen dagegen wird der Umsatz mit 4,4 Millionen Exemplaren täglich am Kiosk gemacht, immerhin 162.000 Exemplare werden aber auch Tag für Tag an Abonnenten zugestellt.

 

3. Drei Viertel der deutschen Bevölkerung über 14 Jahre (73,7 Prozent) lesen regelmäßig eine Tageszeitung. Nimmt man noch Wochen- und Sonntagszeitungen hinzu, beträgt die Reichweite sogar 77,2 Prozent. Das bedeutet, dass gut 48 Millionen Männer und Frauen täglich zur Zeitung greifen. Bei den lokalen und regionalen Abonnementzeitungen liegen die Leserinnen (63,2 Prozent) sogar leicht vor den Lesern (62,0 Prozent). Dagegen werden Kaufzeitungen und überregionale Abonnementzeitun­gen stärker von Männern (25,9 Prozent beziehungsweise 7,2 Prozent) als von Frauen (15,9 Prozent beziehungsweise 4,4 Prozent) genutzt.

 

4. Nach Altersgruppen betrachtet, erreichen die Tageszeitungen ihre höchste Reichweite traditionell bei den über 50-jährigen Lesern, nämlich zwischen 82,2 und 84,2 Prozent. Auch bei den 40- bis 40-Jährigen greifen mehr als 76 Prozent regelmäßig zur Tageszeitung; und bei den 30- bis 39-Jährigen sind es knapp 69 Prozent. Von den 20- bis 29-Jährigen werden gut 58 Prozent durch die Zeitung erreicht; bei den 14- bis 19-Jährigen sind es knapp 48 Pro­zent.

 

5. Zeitung und PISA: Bei der großen PISA-Studie lag Finnland in allen Bereichen ganz vorne. Einer der Gründe für das hervorragende Abschneiden: 60 Prozent der 14- bis 19-Jährigen finnischen Jugendlichen lesen täglich Zeitung. Laut dem Leiter der deutschen PISA-Studie, Professor Manfred Prenzel, fördert Lesen nicht nur die sprachliche Kompetenz. Auch die Schlüsselfertigkeiten, sich rasch komplexe mathematische und naturwissenschaftliche Kenntnisse anzueignen, werden durch Zeitunglesen ausgebildet.

 

6. Die Zeitung genießt bei ihren Lesern eine hohe Glaubwürdigkeit. Einer Zeitungsmonitor-Umfrage zufolge halten 43 Prozent der Befragten die Tageszeitung für das glaubwürdigste Medium. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen erzielt einen Wert von 27 Prozent, es folgen der öffentlich-rechtliche Hörfunk (zehn Prozent) und das private Fernsehen (sechs Prozent). Die Schlusslichter bilden das Internet (sechs Prozent) und der private Hörfunk (zwei Prozent). Im­merhin sieben Prozent der Befragten wollen sich für keines der genannten Medien als das glaubwürdigste entscheiden.

 

7. Die lokalen Nachrichten interessieren die Leser in ihrer Zeitung ganz besonders, 83 Prozent lesen sie "im Allgemeinen immer". Auf den nächsten Plätzen folgen politische Meldungen und Berichte aus Deutschland (69 Prozent) und dem Ausland (60 Prozent) sowie Leitartikel (44 Prozent) und Anzeigen (43 Prozent). Besonders wichtig finden die Leser ferner Tatsachen­berichte aus dem Alltag und Sportnachrichten. Knapp ein Drittel widmet sich da­gegen regelmäßig der Kultur (31 Prozent), 27 Prozent lesen regelmäßig Nach­richten aus Technik und Wissenschaft.

 

8. Anzeigen in der Tageszeitung sind gewünschter Lesestoff. Nach Lo­kalteil, Politik und Leitartikel nehmen Anzeigen in der Lesergunst den vierten Platz ein. Obendrein gelten Zeitungsanzeigen als besonders glaubwürdig: Während zum Beispiel 82,5 Prozent der Befragten auf Werbung im Fernsehen gut ver­zichten könnten, legen 80 Prozent der Leser Wert auf Information durch Anzei­gen in der Tageszeitung. Dabei profitieren die Anzeigen gewiss auch von der Glaubwürdigkeit des redaktionellen Teils in den Tageszeitungen. 

 

9. Die Netto-Werbeeinnahmen der Tages- und Wochenzeitungen lagen 2005 bei 4,73 Milliarden Euro. In weitem Abstand folgten das Fernsehen (3,93 Milliarden Euro), Werbung per Post (3,39 Milliarden), Publikumszeitschriften (1,79 Milliarden) und Anzeigenblätter (1,89 Milliarden). Damit sind die Zeitungen un­angefochten der Werbeträger Nummer eins. Ihr Anteil am Werbemarkt betrug 2005 knapp 23 Prozent.

 

10. Die Bundes­republik Deutschland bietet mit 353 Tageszeitungen (davon 137 Zeitungen mit Vollredaktion, die 1.529 lokale Ausgaben herausgeben) das vielfältigste Ange­bot  in den Ländern der Europäischen Union (insgesamt täglich 1.350 Zeitungen). An zweiter Stelle steht Spanien mit 135 Zeitungen. Es folgen: Großbritan­nien (107), Italien (99), Schweden (94), Norwegen (78),  Finnland (53), Griechenland (42) und die Nieder­lande (32) sowie Dänemark (34). Österreich (16), Lu­xemburg (6) und Irland (7) bilden die Schlusslichter. Unter den neuen EU-Mitgliedern haben Tschechien (65), Polen (50) und Ungarn (34) besonders viele Titel anzubieten.

 

11. In Deutschland kommen im Durchschnitt auf 1.000 Einwohner 303 Zeitungsexemplare. EU-weit liegt der Wert - bei rund 456 Millionen Bürgern – bei nur 193 Exemplaren. Diese vergleichs­weise geringe Zeitungsdichte ist vor allem auf die eher unterentwickelte Lese­kultur bei den südlichen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zurückzufüh­ren. So kommen in Portugal lediglich 66 Exemplare auf 1.000 Einwohner, in Griechenland 67, in Spanien 122 und in Italien 158; die höchsten Auflagen per 1.000 Einwohner weisen Norwegen (684), Schweden (590) und Finnland (524) auf. Im guten Mittelfeld liegen neben Deutschland auch die Schweiz (420) und die Niederlande (302).

 

12. Wer seine Tageszeitung nicht abonnieren möchte, kann sie auch an einer der 118.000 Verkaufsstellen des Einzelhandels in Deutschland erwerben. In Deutschland gibt es damit das dichteste Händlernetz der Welt: 1,41 Einzelhändler auf 1.000 Einwohner.

 

13.  Deutschland war immer schon ein Zeitungsland: Die älteste Zeitung der Welt erschien erstmals vor gut 400 Jahren: In Straßburg druckte und verkaufte  Johann Carolus ab 1605 seine „Relation“ genannten Nachrichten aus aller Welt, statt sie, wie bis dahin üblich, mühselig mehrfach von Hand abzuschreiben. Die älteste TAGESzeitung der Welt kommt aus Leipzig. Am 1. Juli 1650 brachte hier der Drucker und Verleger Timotheus Ritzsch erstmals sein „Einkommende Zeitungen“ genanntes Blatt heraus, das sechs-, zeitweilig sogar siebenmal die Woche erschien.  

 

Quelle: Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV)

 

 

Download Statements

Download Leistungsdaten

 

 

Dpa-Gespräch mit Herrn Heinen

Medien/Verlage/Zeitungen/

(dpa-Gespräch)

Deutsche Zeitungen starten Imagekampagne - «Wer liest, versteht» =

   Berlin (dpa) - Vor dem Hintergrund des schnellen Wandels in der Mediennutzung wollen die deutschen Zeitungen mit einer Imagekampagne auf die Bedeutung des gedruckten Wortes aufmerksam machen. «Die Zeitung ist das journalistische Medium Nummer eins und das wollen wir in den kommenden Wochen unterstreichen», sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Zeitungsverleger (BDZV), Helmut Heinen, am Montag in einem dpa-Gespräch.

   «Die Zeitungen. Wer liest, versteht» - unter diesem Motto werden von diesem Freitag (15. Dezember) an bis März 2007 Anzeigen mit insgesamt 40 Motiven in den Blättern geschaltet. Zur Werbung in eigener Sache haben sich bisher 162 Verlage bereit erklärt, darunter auch Häuser, die nicht BDZV-Mitglieder sind. Geplant seien auch Spots in elektronischen Medien. Konzipiert wurde die Werbeaktion von der Frankfurter Werbeagentur Ogilvy & Mather.

   «Wir wollen die Rolle der Zeitung als Informationsquelle, aber auch als Medium präsentieren, das die Menschen befähigt, aktive Mitglieder einer demokratischen Gesellschaft zu sein», sagte Heinen, der Herausgeber der «Kölnischen/Bonner Rundschau» ist. Erläuterung, Kommentierung und intellektuelle Auseinandersetzung sei in Zeitungen eher zu finden als in flüchtigeren Medien wie Hörfunk und Fernsehen. «Wir wollen über den Kopf die Kernkompetenz der Zeitung ansprechen».

   Gut 77 Prozent aller Deutschen über 14 Jahren lesen regelmäßig Zeitung - das sind 48 Millionen Menschen. Und mit knapp 27 Millionen täglich verkauften Exemplaren ist der deutsche Zeitungsmarkt der größte Europas und der fünfte weltweit.

   Durch demografischen Wandel, die Zunahme der Single-Haushalte und höhere Titelpreise nimmt die Auflagenzahl der Zeitungen allerdings kontinuierlich ab - um jährlich rund 300 000 Exemplare. «Die Zahl der Leser, also die Reichweite, bleibt aber eher konstant», betonte Heinen. Auch die Lesefähigkeit lasse in Teilen der Bevölkerung nach. «Etwa 10 Prozent können nicht so lesen, dass sie eine Zeitung interessant finden», sagte der Verlegerpräsident.

   Die Zeitungen seien vor der Herausforderung, für alle Lesergruppen attraktiv zu bleiben. «Das ist in Deutschland ein besonderer Spagat, weil in einer Region meistens nur eine regionale Zeitung die Leser erreicht». Diese regionale Kompetenz sei lange das Erfolgsrezept der Zeitungen gewesen. Heute gingen aber auch im Lokalen die Leserinteressen immer mehr auseinander, sagte Heinen.

dpa ee yybb