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04. September 1998 | Allgemeines

Zwei Prozent mehr Gehalt für Redakteure

BDZV: Vertretbarer Abschluß/Zwölf Monate Laufzeit

Der BDZV sowie die Journalistengewerkschaften IG Medien und Deutscher Journalisten-Verband haben sich am 31. August in Frankfurt auf einen neuen Gehaltstarifvertrag für Tageszeitungsredakteure geeinigt. Das Vertragswerk sieht eine lineare Erhöhung der Gehälter um zwei Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten vor.

Im Hinblick auf die allgemeine Tarifentwicklung im laufenden Jahr sowie die wirtschaftliche Gesamtsituation sei der Abschluß vertretbar, erklärte der BDZV. Allerdings sei es bedauerlich, so der Verhandlungsführer des BDZV, Rüdiger Niemann, daß die Journalistengewerkschaften sich geweigert hätten, für die östlichen Bundesländer eine Sonderregelung zu treffen. Der Gewerkschaftsseite sei bekannt, daß die dortigen Zeitungen mit erheblichen Problemen auf den Vertriebs- und Anzeigenmärkten zu kämpfen hätten.

Der Tarifvertrag tritt rückwirkend zum 1. August 1998 in Kraft. Die Erklärungsfrist dauert bis zum 2. Oktober 1998. Während der Erklärungsfrist wird verhandelt über einen neuen Tarifvertrag für arbeitnehmerähnliche freie Journalisten (am 9. September in Bonn) und über eine tarifliche Urheberrechtsregelung für Redakteure (am 23. September in Wiesbaden).

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