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23. Juni 2003 | Ausland

Zwei brasilianische Journalisten ermordet

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat ihr „tiefes Entsetzen“ über die Ermordung von Edgar Ribeiro Pereira de Oliveira, Besitzer der Wochenzeitung „Boca do Povo“ in Campo Grande, ausgesprochen. Eine Woche zuvor war die Journalistin Melissa Martins Correia getötet worden. RoG-Generalsekretär Robert Ménard forderte den Gouverneur des Bundesstaates Mato Grosso do Sul, dessen Hauptstadt Campo Grande ist, in einem Brief auf, sich persönlich für die umfassende Untersuchung im Mordfall Pereira einzusetzen. Darüber hinaus appellierte die Menschenrechtsorganisation an die brasilianischen Behörden, künftig Maßnahmen zum Schutz von Journalisten zu ergreifen. Wie RoG mitteilt, ist die Wochenzeitung „Boca de Povo“ für eine kritische Berichterstattung über Drogenhandel, Auftragsmorde, politische Korruption und Betrug bekannt. In den vergangenen elf Jahren seien in Brasilien 15 Journalisten wegen ihrer journalistischen Arbeit getötet worden. Kontakt: RoG, Sabina Strunk, Tel.: 030/6158585, E-Mail: presse@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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