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27. Januar 2016 | Namen und Nachrichten

ZVNRW: Werbereduzierung im WDR-Hörfunk schafft mehr Fairness

Der nordrhein-westfälische Landtag hat am 27. Januar 2016 in seiner WDR-Gesetzesnovelle unter anderem eine Reduzierung der Werbung in den Hörfunkprogrammen des Westdeutschen Rundfunks beschlossen. So soll statt bisher 90 Minuten in drei Hörfunkprogrammen ab dem Jahr 2019 nur noch ein Programm 60 Minuten Werbung ausstrahlen dürfen. Der Zeitungsverlegerverband Nordrhein-Westfalen (ZVNRW) bezeichnete die Werbereduzierung als „gutes Signal für die wirtschaftliche Zukunft des Lokalfunks in Nordrhein-Westfalen".

Der Vorsitzende des Zeitungsverlegerverbands Nordrhein-Westfalen, Christian DuMont Schütte, und der Vorsitzende des Verbandes der Betriebsgesellschaften des NRW-Lokalfunks, Dr. Benedikt Hüffer, erklärten in einer Pressemitteilung:

Werbung2.jpg„Diese Reduktion schafft mehr Fairness auf dem nordrhein-westfälischen Hörfunkwerbemarkt. Die geringere Werbezeit des WDR wird dazu führen, dass er seine
Preise entsprechend seiner Marktposition besser entwickelt als bisher und sich das Programm weniger am Werbemarkt und mehr am Programmauftrag orientiert. Beides, die Auswirkungen auf den Werbemarkt und die erwartbaren Auswirkungen auf das Programm, stärken den Lokalfunk in Nordrhein-Westfalen und damit die Medienvielfalt im Land. Durch diese dringend notwendige Stärkung des Lokalfunks ergibt sich die Chance, dass aus den 45 Sendern mit rund 1.500 Mitarbeitern auch in absehbarer Zukunft Lokalradio aus den Kreisen und Städten überall im Land zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen produziert wird. Auch wenn im Verhältnis zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Medien aus Sicht von Verlagen und Betriebsgesellschaften noch mancher Punkt zu klären ist, ist die Reduzierung der Werbezeit im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein gutes Signal, für das wir den regierungstragenden Fraktionen am heutigen Tage ausdrücklich danken."

Auch die Vereinigung Bayerischer Rundfunkanbieter (VBRA) begrüßte die Entscheidung aus Düsseldorf: „Wir freuen uns für die Kollegen in NRW, dass dort durch die Werbezeitenreduzierung der Wettbewerb im dualen Rundfunksystem wieder gerechter wird“, äußerte sich der zuständige Vorsitzende der VBRA, Felix Kovac, in einer Pressemitteilung. Dieser Schritt müsse nun endlich auch in Bayern gemacht werden.

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