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06. Juni 2016 | Namen und Nachrichten

ZVNRW: Verleger fordern konsistente Medienpolitik

„Die Zeitungsverleger machen ihre digitalen Hausaufgaben", sagte Christian DuMont Schütte, Aufsichtsratsvorsitzender der Kölner DuMont Mediengruppe und wiedergewählter Vorsitzender des Zeitungsverlegerverbands Nordrhein-Westfalen (ZVNRW), anlässlich der Jahreshauptversammlung des Verbands am 2. Juni in Bad Sassendorf. Zeitungsverlage stellten auch in Zukunft glaubwürdige und unangreifbare Berichterstattung sicher; und die sei das beste Argument gegen Anwürfe, Lügenpresse oder Systemmedium zu sein. Die Digitalisierung der Verlagsangebote und der Wunsch nach einer konsistenten Medienpolitik standen im Mittelpunkt der Tagung, die auf Einladung des „Westfälischen Anzeigers" (Hamm) stattfand.

ZVNRW.JPGZeitungen in Nordrhein-Westfalen erreichen mit ihren Printtiteln laut DuMont Schütte über 58 Prozent der Menschen.  Die Verlage nähmen aber auch immer mehr Tempo bei der digitalen Ausweitung ihrer Angebote auf. Dadurch sei die Reichweite bei der jungen Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen im Netz auf 65,3 Prozent gestiegen.

An die Politik richtete der ZVNRW-Vorsitzende den Wunsch nach einer „mutigen und konsistenten Medienpolitik": „Die Politik drückt sich um die großen Fragen der Medienpolitik herum: Was ist in Zeiten endloser Vielfalt im Internet die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks? Braucht man neben der ARD auch noch das ZDF? Natürlich ist uns klar, dass der eigentliche Wettbewerber im Silicon Valley sitzt. Mark Zuckerberg hat das Ziel ausgegeben, Facebook zur perfekten personalisierten Zeitung zu machen. Zu diesem Wettbewerb, dem wir Zeitungsverleger uns stellen, gesellt sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk, der mit seinen – gebührenfinanzierten! – Textangeboten im Internet den Verlagen seinerseits wettbewerbsverzerrende Konkurrenz macht."

Quelle: ZVNRW

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