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25. Juli 2006 | Namen und Nachrichten

Zuviel Fernsehen drückt Schulnoten

Ein hoher Konsum elektronischer Unterhaltungsmedien drückt die Schulnoten bei Kindern. Auf diesen Nenner hat der Direktor des kriminologischen Forschungsinstituts Nieder­sachsen, Christian Pfeiffer, am 17. Juli 2006 die Ergebnisse einer Repräsentativbefragung von bundesweit 23.000 Schülern der vierten und neunten Klassen gebracht. Danach haben Kinder in Süddeutschland deutlich weniger Unterhal­tungselektronik im Zimmer stehen als Befragte im Norden. Diese Ergebnisse bestätigten die in der PISA-Studie aufgezeigten Nord-Süd-Unter­schiede. Die höchste Medienausstattung haben laut Befragung die Kinder in Dortmund. Gut 63 Prozent der Viertklässler besitzen hier beispiels­weise ein eigenes Fernsehgerät, in München sind dies nur knapp 28 Prozent. „Durch das eigene Gerät im Zimmer erhöhen sich die Mediennut­zungszeiten deutlich“, sagte Pfeiffer. So ist es für den ehemaligen niedersächsischen Justizminister nicht überraschend, dass nur 29,9 Prozent der Dortmunder Jungen eine Empfehlung für den Besuch eines Gymnasiums erhalten haben ge­genüber 48,5 Prozent in München. Bei den Mäd­chen zeigten sich nach Angaben Pfeiffers ange­sichts ihrer insgesamt geringeren Ausstattung mit Unterhaltungselektronik weniger deutliche Leis­tungsunterschiede.

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