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23. September 1999 | Allgemeines

Zusammenarbeit europäischer Selbstkontrollorgane unterstützen

Deutsche FSM gründet neue Vereinigung "INHOPE"

Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) will künftig gemeinsam mit anderen freiwilligen Selbstkontroll-Organen eine neue europäische Organisation gründen. Dies erklärte der Vorsitzende der FSM, Arthur Waldenberger, anlässlich der vierten Mitgliederversammlung der Organisation im August in Bonn.

Die neue, INHOPE (Internet Hotline Providers in Europe) genannte, Vereinigung solle die internationale Zusammenarbeit freiwilliger Selbstkontrollen und anderer "Hotlines" im Online-Bereich fördern und ausbauen. Die FSM werde mit ihrem Wissen bei der Gründung von freiwilligen Selbstkontrollorganisationen im europäischen Ausland behilflich sein. Ferner werde sich die FSM an internationalen Diskussionen über die Bewertung von Onlineinhalten beteiligen.

Laut Waldenberger hat sich die FSM zwischenzeitlich als Online-Selbstkontrolle der Medienwirtschaft "fest etabliert". Der im Juni 1999 veröffentlichte Bericht der Bundesregierung über die Erfahrungen mit dem Informations- und Kommunikationsdienstegesetz widme der FSM große Aufmerksamkeit und komme "zu einer positiven Bewertung ihrer Leistungen".

Bei der FSM sind in den ersten sieben Monaten des Jahres 1999 insgesamt 151 Beschwerden über Online-Inhalte eingegangen. Die Mehrzahl richtete sich gegen Inhalte, die von Deutschland aus angeboten werden. Etwa ein Drittel der beanstandeten Angebote sei vor einer abschließenden Entscheidung entfernt worden, nachdem die FSM ein Beschwerdeverfahren eingeleitet hatte. "Besorgniserregend" sei "die zunehmende Anzahl von Beschwerden über Inhalte, deren Anbieter von Rußland aus" agierten. Anlässlich ihrer Versammlung in Bonn wählten die Mitglieder der Selbstkontroll-Organisation den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der FSM, Dr. Detlev Müller-Using, einstimmig zum Ehrenvorsitzenden.

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