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17. Mai 2001 | Allgemeines

Zugang für Rundfunk und Mediendienste sichern

VPRT mit Positionspapier zur Privatisierung der Breitbandkabelnetze

Die Mitglieder des Verbands Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) wollen die Möglichkeiten der Breitbandkabelnetze "in fairer Marktpartnerschaft mit den Netzbetreibern" nutzen. "Nur gemeinsam wird es gelingen, das Breitbandkabel zur wichtigsten Infrastruktur der Informationsgesellschaft auszubauen", betonte VPRT-Präsident Jürgen Doetz anlässlich der Jahreshauptversammlung des Verbands am 11. Mai 2001 in Bonn. Dennoch gelte es, auch künftig einen angemessenen Zugang für Rundfunk und Mediendienste zum Kabel durch medienrechtliche Vielfaltsvorgaben sicherzustellen.

Mit seinem neuen Positionspapier zur Privatisierung der Breitbandkabelnetze trägt der VPRT den aktuellen Entwicklungen Rechnung: "Wir machen auf das große volkswirtschaftliche Potenzial des Breibandkabels aufmerksam, warnen aber zugleich vor den Risiken, die durch die Monopolstellung der Netzbetreiber in den jeweiligen Regionen und durch die Verflechtung der neuen Investoren mit Inhalte-Anbietern bestehen", führte der VPRT-Präsident aus. Neben konkreten ordnungspolitischen Vorschlägen zu den künftig notwendigen medienrechtlichen Regelungen spricht sich der VPRT in seinem Positionspapier dafür aus, die Handlungsspielräume der Kabelnetzbetreiber auszuweiten: Beim ausgebauten digitalisierten Kabel sei es nur noch erforderlich, ein Drittel der Kapazitäten zur Nutzung durch Rundfunk und Mediendienste festzuschreiben und für diesen Korridor bundesweit einheitliche Vielfaltsvorgaben zu entwickeln. Die Landesmedienanstalten könnten sich dann auf eine nachträgliche Missbrauchsaufsicht beschränken. Zurzeit noch rechtlich vorgeschriebene "Must-Carry-Regelungen" wären entbehrlich.

Doetz wiedergewählt

ProSiebenSat1-Vorstand Jürgen Doetz ist am 11. Mai 2001 von der Mitgliederversammlung des VPRT als Präsident der Organisation erneut für zwei weitere Jahre in seinem Amt bestätigt worden. Neue Vorstände wählten auch die drei Fachbereiche Hörfunk, Fernsehen und Multimedia: Ebenfalls in ihrem Amt bestätigt wurden der Fachbereichsvorsitzende Hörfunk, Wilfried Sorge (radio ffn) sowie die Fachbereichsvorsitzende Fernsehen, Ingrid M. Haas (RTL Television). Der Fachbereich Multimedia wählte in seiner konstituierenden Sitzung Marcus Englert (KirchNewMedia) zum Vorsitzenden. Die drei Fachbereichsvorsitzenden sind satzungsgemäß auch VPRT-Vizepräsidenten.

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