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29. September 1997 | Marketing

ZMG-Studie zur Zeitungsnutzung

95 Prozent der Leser beachten bei der Zeitungslektüre unter den Rubriken den Lokalteil und den Regionalteil. Besonders beliebt sind auch die vermischten Seiten mit Meldungen aus aller Welt (90 Prozent). Das sind Ergebnisse einer "repräsentativen Mehrthemenbefragung", die die Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG) unter 2.050 Bürgern in ganz Deutschland unternommen hat. Untersucht wurde der Umgang der Leser mit der Zeitung und ihren unterschiedlichen Inhalten. Danach ist beispielsweise auch das Politikinteresse der Bevölkerung - zumindest was die Politikberichterstattung in der Zeitung betrifft, enorm: Der Politikteil erzählt Nutzungswerte von 82 Prozent; sieben von zehn Lesern beachten den Wirtschaftsteil. Dagegen sind der Sportteil und das Feuilleton "Zielgruppenspezifische Ressorts": Während laut ZMG der Sport vor allen bei den Männern, und zwar in allen Altersgruppen, großen Anklang findet, sind Kunst und Kultur eher eine Domäne der Frauen. Ferner schätzen die Leser laut Umfrage an ihrer Zeitung insbesondere die Seriosität (91 Prozent) und die klare Stellungnahme zu politischen Themen (83 Prozent). 72 Prozent halten die Zeitung für besonders geeignet, um sich mit ihrer Hilfe eine eigene Meinung zu bilden. Dabei wenden die Bundesbürger im Durchschnitt für die Lektüre der regionalen Abonnementzeitung 40 Minuten auf. Ferner kommt auch dem Anzeigenteil im Interesse der Leser starke Bedeutung zu. Laut Untersuchung sind mehr als die Hälfte der Befragten der Ansicht, daß Anzeigen in der Zeitung "hilfreich für die Einkaufsplanung sind" (53 Prozent); für 26 Prozent ist Zeitungswerbung "oft unmittelbarer Anlaß für den Einkauf". Die von der ZMG erhobenen Daten unterscheiden sich in der Höhe von den Nutzerzahlen, die das Institut für Demoskopie Allensbach ermittelt hat. Ursache ist die etwas andere Fragestellung bei den Interviews.

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