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25. Mai 2000 | Marketing

ZMG-Studie zur Werbeakzeptanz

Generell besteht in Deutschland ein durchaus positives Werbeklima; allerdings profitieren nicht alle Medien in gleicher Weise von diesen günstigen Bedingungen. Den deutschen Bürgern geht die zunehmende Werbung in den elektronischen Medien immer stärker auf die Nerven. Dies ist eines der Ergebnisse, die im Rahmen der ZMG-Studie "Konturen" mit Blick auf die Werbeaufgeschlossenheit in Deutschland erhoben wurden. Danach fühlen sich inzwischen 75 Prozent der Zuschauer privater TV-Kanäle von zunehmender Werbung gestört. Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern sind es 60 Prozent, beim Hörfunk 53 Prozent.

Dagegen fühlt sich bei den Printmedien nur ein Drittel der Nutzerschaft durch Werbung gestört. Ferner halten laut ZMG 44 Prozent der Befragten Werbung "häufig für irreführend und unwahr". Sie beklagten auch, dass Werbung und Information häufig nicht voneinander zu unterscheiden seien. Die negative Einstellung zur Werbung steigt mit zunehmendem Bildungsgrad an. Ein Drittel der Befragten (34 Prozent) sieht in der Werbung ein Verführungspotenzial, das heißt, diese Personen fühlen sich "dazu verleitet, Waren zu kaufen, die man gar nicht braucht".

Insgesamt allerdings herrscht, wie die ZMG mit "Konturen" nachweist, in Deutschland "generell ein durchaus positives Werbeklima". Für acht von zehn Befragten habe die Werbung im allgemeinen einen "deutlichen Nutzwert". Für diese 80 Prozent "enthält Werbung nützliche Hinweise über neue Produkte". Werbung sei "eigentlich ganz hilfreich für den Verbraucher", gehöre "einfach zum Leben dazu" und sei "meist recht unterhaltsam".

Im Internet: www.zmg.de

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