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04. Oktober 2011 | Allgemeines

Zentih Optimedia: Zeitung führendes deutsches Werbemedium

Die Zeitung bleibt in Deutschland das umsatzstärkste Werbemedium; weltweit wird sie aber laut einer Studie wohl bald auf Platz drei abrutschen. Ursache des Erfolgs deutscher Blätter sei eine «über Jahrzehnte gewachsene Zeitungslandschaft», hieß es dazu am 4. Oktober 2011 bei der Media-Agentur-Gruppe Zenith Optimedia in Düsseldorf.

In Deutschland gebe es "einfach unheimlich viele Anzeigenblätter und regionale Zeitungen", so die Agentur. Entsprechend groß seien die Leserschaft und der Anteil am Werbekuchen. Allein 2011 würden in Deutschland Werbeinvestitionen in Höhe von 5,8 Milliarden Euro in die Zeitung erwartet. In das Fernsehen flössen dieses Jahr 4,1 Milliarden Euro Werbeumsätze und in das Internet 3,5 Milliarden Euro. Auch im Jahr 2013 sehen die Experten der Agentur die Zeitung in der Bundesrepublik mit 5,6 Milliarden Euro auf Platz eins. Jedoch gebe das Werbemedium Fernsehen (4,293 Milliarden Euro) seinen aktuellen Platz zwei knapp ans Internet (4,306 Milliarden Euro) ab.

 

Weltweit ist der Trend spiegelverkehrt. Dort sieht die Prognose von Zenith Optimedia das Fernsehen im Jahr 2013 auf Platz eins, die Zeitungen werden durch das Internet vom zweiten auf den dritten Platz verdrängt. Auf Platz vier folgen demnach Zeitschriften. Radio liegt auf Platz fünf knapp vor Außenwerbung (Platz 6), auf Platz 7 liegt Kino.

 

Mit einem durchschnittlichen jährlichen Anstieg von fast 15 Prozent zwischen 2010 und 2013 sei das Internet das mit Abstand am stärksten wachsende Werbemedium, berichtete die Agentur weiter. In vielen jungen Demokratien wachse die Zeitungslandschaft nicht so schnell wie das Fernsehen und die Internetmedien. Im Internetmarkt lege vor allem die Display-Werbung - etwa mit Online-Bewegtbildern und Social Media - mit mehr als 17 Prozent Wachstum im Jahr stark zu. Aber auch die Suchmaschinenwerbung wird der Studie zufolge wichtiger.

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