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01. März 2007 | Allgemeines

„ZeitungsZeit“ in Nordrhein-Westfalen vor dem Start

ZVNRW-Vorsitzender Clemens Bauer: Erfolgreiches Schulprojekt wird fortgesetzt

Die nordrhein-westfälische Schulministerin Barbara Sommer und der Vorsitzende des Zeitungsverleger Verbands Nordrhein-Westfalen, Clemens Bauer, haben am 21. Februar 2007 die Fortsetzung des landesweiten Leseförderungsprojekts „ZeitungsZeit“ angekündigt.

Das – 2006 mit dem Titel „Zeitung 4You“ – ge­startete Pilot­projekt sei ein „großer Erfolg“ gewe­sen, erläuterte Bauer, zugleich Vorsitzender der Geschäftsfüh­rung der Mediengruppe Rheinische Post in Düs­seldorf. Damals hatten 33.000 Haupt­schüler der neunten Klasse acht Wochen lang unentgeltlich die Tageszeitung als Lehr- und Lernmaterial zur Verfügung gestellt bekommen. Vier von fünf Hauptschulen in Nordrhein-Westfa­len beteiligten sich an dem Förderprojekt. 49 Tageszeitungen werden auch 2007 wieder dabei sein, wenn es unter dem Titel „ZeitungsZeit. Nachrichten für die Schule“ in die zweite Runde geht. Obendrein wurde das Konzept erweitert: Die Schüler erhal­ten 30 Tagszeitungen pro Klasse und beschäfti­gen sich zusätzlich mit dem Rund­funk und mit Online-Nachrichtendiensten. „Die Möglichkeit zum Vergleich trainiert die Kritikfähig­keit und die Medienkompetenz der jungen Leute“, sagte dazu Clemens Bauer. Die Sicherheit im Umgang mit Medien gehöre mit zur Lesekompe­tenz, die gene­rell „eine absolute Bildungsvoraus­setzung in der Wissensgesellschaft“ sei. Das Lesen einer Zei­tung ermögliche es den Schülern, sich in der Gesellschaft besser zurecht zu finden und einen guten Einstieg ins Berufsleben zu schaffen.

Empirisch sind die Effekte täglicher Zeitungs­lektüre gut belegt. „30 Minuten Zeitungslektüre erweitern die Lesekompetenz erheblich“, erläu­terte Ministerin Sommer. Für sie ist das Projekt auch wichtig für ihr Ziel, die Hauptschulen zu stärken. Besonders am Herzen liegt ihr zudem die Förderung der männlichen Jugendlichen. „Jungen“, sagten sie, „lesen am Ende der Grund­schulzeit im Schnitt schlechter als Mädchen. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass wir die fal­schen Materialien zur Verfügung stellen.“ Die Themenvielfalt einer Tageszeitung sei eine Chance, auch Jungen zu Lesern zu machen.

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