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24. Januar 1997 | Allgemeines

"Zeitungsvielfalt in Niedersachsen muß erhalten bleiben

Ministerpräsident Schröder beim 25jährigen Jubiläum der Redaktionsgemeinschaft Nordsee

Die Zeitungsvielfalt in Niedersachsen muß nach Ansicht des niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder erhalten bleiben. Anläßlich des Festakts zum 25jährigen Jubiläum der Redaktionsgemeinschaft Nordsee sagte Schröder am 10. Januar 1997 in Bad Bederkesa (Landkreis Cuxhaven), daß die Leistungen dieses Verbundes sich auch als Modell für die Zusammenarbeit politischer Instanzen eigne.

Als "einzigartiges Beispiel" bezeichnete auch der Bremer Regierungschef Henning Scherf die "erfolgreiche unternehmerische Zusammenarbeit" der Zeitungsverleger, die damit in der Nachkriegszeit dem Konzentrationsdruck widerstanden hätten. Dieses sollte, so Scherf, auch in anderen Bereichen Schule machen, anstatt "sich ständig in die Zentralisierung zu flüchten". Die Redaktionsgemeinschaft wurde am 1. Januar 1972 von sieben Verlagen mit zusammen neun Zeitungen zwischen Elbe und Weser geschlossen. Der Verbund wirtschaftlich voneinander unabhängiger Verlage mit einer gemeinsamen Mantelredaktion kam auf Initiative der "Nordsee-Zeitung" in Bremerhaven zustande. Er soll nach den Worten ihres Verlegers Joachim Ditzen-Blanke auf der Basis einer "fairen Partnerschaft die journalistische Meinungsvielfalt" gegen die Konkurrenz der großen Zeitungen und elektronischen Medien erhalten. Die damals in die Kooperation gesetzten Hoffnungen hätten sich "voll und ganz erfüllt". Rund 1.000 Mitarbeiter sind bei der "Nordsee-Zeitung", dem "Stader Tageblatt", dem "Buxtehuder Tageblatt", dem "Altländer Tageblatt", der "Niederelbe-Zeitung" und den "Cuxhavener Nachrichten" sowie der "Zevener Zeitung", der "Bremervörder Zeitung" und der "Kreiszeitung Wesermarsch" beschäftigt. Nach eigenen Angaben konnte die Gesamtauflage in den vergangenen 25 Jahren um 21 Prozent von 120.000 Exemplaren auf knapp 150.000 Exemplare gesteigert werden.

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