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30. Oktober 2009 | Allgemeines

Zeitungsvermarktung 2.0

Der schmale Pfad zwischen personalisierten News und Social Communities 

"Zeitungen dürfen Google nicht als Feind sehen“, „Zeitungen haben untereinander kein starkes Netzwerk gebildet“, „Nicht jeder will mehr die Wundertüte Tageszeitung haben“ – vermutete Gründe für den Auflagenrückgang der Tageszeitungen gibt es viele. Ideen, wie vor allem junge Lesergruppen wieder gewonnen werden können, genauso. Einige dieser wurden beim BDZV-VBZV-Panel: „Zwischen Community und personalisierter Zeitung“ auf den Münchener Medientagen vorgestellt.

Medientage Muenchen 2009,
28. bis 30. Oktober 2009,
ICM Muenchen

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Nutzung honorarpflichtig gem. gueltiger  MFM-Liste]Medientage Muenchen 2009, 28. bis 30. Oktober 2009, ICM Muenchen ------------------------------------------------ [ © (c) Uwe Voelkner / FOX F o t o a g e n t u r F O X info@fotoagentur-fox.de Tel: 02266 - 9019 210 Vanitiy: 0700-FotoFoto Mobil: 0171 - 5483 127 Koelner Strasse 20 D-51789 Lindlar / Koeln B a n k v e r b i n d u n g Kto 7004 78 102 P o s t b a n k B e r l i n BLZ 100 100 10 Steuernummer: 221/5125/0967 Finanzamt Wipperfuerth USt-IdNr. : DE182602653 Nutzung honorarpflichtig gem. gueltiger MFM-Liste]„Zeitungen verbinden uns mit unserer Heimat. Doch verlieren wir mehr und mehr die Bindung zu unserer Heimatregion. Also warum brauchen wir dann noch eine Tageszeitung?“, war eine von drei provokanten wie eindringlichen Eingangs-Thesen von Jens Lönneker, Geschäftsführer rheingold Institut für qualitative Markt- und Medienanalysen in Köln.

 

Wie können sich Tageszeitungen für junge Leute interessant machen? Wollen Jugendliche überhaupt noch die Wundertüte Tageszeitung, wie es Professor Miriam Meckel wenige Stunden zuvor auf dem BDZV-VBZV-Printgipfel nannte? Oder wollen sie nicht viel mehr selbst entscheiden, was sie in der Tageszeitung lesen? Und, was bedeutet das geänderte Mediennutzungsverhalten der Generation U20 für das Geschäftsmodell der Zeitungen? Dies waren die Leitfragen der 90-minütigen Veranstaltung am späten Donnerstagnachmittag, des 29. Oktober 2009.

 

Medientage Muenchen 2009,
28. bis 30. Oktober 2009,
ICM Muenchen

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Nutzung honorarpflichtig gem. gueltiger  MFM-Liste]Medientage Muenchen 2009, 28. bis 30. Oktober 2009, ICM Muenchen ------------------------------------------------ [ © (c) Uwe Voelkner / FOX F o t o a g e n t u r F O X info@fotoagentur-fox.de Tel: 02266 - 9019 210 Vanitiy: 0700-FotoFoto Mobil: 0171 - 5483 127 Koelner Strasse 20 D-51789 Lindlar / Koeln B a n k v e r b i n d u n g Kto 7004 78 102 P o s t b a n k B e r l i n BLZ 100 100 10 Steuernummer: 221/5125/0967 Finanzamt Wipperfuerth USt-IdNr. : DE182602653 Nutzung honorarpflichtig gem. gueltiger MFM-Liste]„Eines ist klar, so weitermachen wie bisher, das dürfen wir nicht“, erklärte Matthias Litzenburger, Marketingleiter „Mittelbayerische Zeitung“ (Regensburg). Wichtig sei es, Formate zu finden und zu erfinden, mit denen sich die Leser bzw. die User identifizieren. Im Hause der „Mittelbayerischen Zeitung“ heißt eines dieser Produkte „Kult“ – ein Kulturmagazin für Regensburg und Umgebung. „Wir haben dafür sehr schnell eine sehr treue Fangemeinde finden können“, erklärte Litzenburger. Ein Erfolg, der mittlerweile dazu geführt habe, dass es „Kult“ nicht mehr nur als Online-Portal sondern seit einiger Zeit auch als gedrucktes Stadtmagazin gebe.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA Einen anderen Weg der Leserblattbindung gehen Andreas Arntzen und sein Haus, die Verlagsgesellschaft Madsack in Hannover. Die „Gießener Zeitung“ (GZ), kürzlich mit dem XMA Cross Award von WAN-IFRA ausgezeichnet, ist das Flaggschiff der Verlagsgruppe in Sachen User-Generated Content. Der Inhalt der zweimal die Woche erscheinenden „GZ“ wird gemeinsam von 10 festen Redakteuren und etwa 3.000 freien Leserreportern erstellt. „Das ist ein durchaus freches und nicht unumstrittenes Projekt, doch es wird angenommen“, so Arntzen. Vor allem unter den Redakteuren hätte es anfänglich Bedenken gegeben, „dass die Leserreporter ihnen die Jobs wegnehmen. Mittlerweile verstehen sie aber, dass ihre freien Kollegen hervorragende Informanten sind, auf deren Wissen und Geschichten sich sehr gut weiterführende Beiträge recherchieren lassen“, fuhr Arntzen fort.

Zwar seien sowohl „Kult“ als auch die „GZ“ gute Ansätze, doch würden sie nicht das Kernproblem der Tageszeitungen lösen, erklärte Lönneker noch einmal mit Nachdruck. Denn Zeitungen würden in einem ständigen Konkurrenzkampf mit anderen Medien stehen und müssten von daher aufhören, einen Konflikt untereinander auszutragen. „Was die Zeitungen brauchen, das ist ein wirkliches Zeitungsnetzwerk, in dem sich gegenseitig ausgetauscht wird“, so der rheingold- Geschäftsführer. Ein derartiges Netzwerk bietet die VZnet Netzwerke Ltd., zu der die Social Networks StudiVZ; SchuelerVZ und MeinVZ gehören, den Verlagen seit einigen Monaten an. „User wollen zeigen, wo sie herkommen und welche Region von Deutschland sie schön finden. Deshalb haben wir in den Netzwerken sogenannte Heimatprofile eingerichtet“, sagte Michael Beck, Head of Internal Agency von VZnet Netzwerke Ltd. 33 dieser Heimatprofile mit insgesamt 150.000 Fans gebe es bereits in den drei Netzwerken. Neben Informationen über Städte und Regionen, geschichtlichen Fakten, Club- und Bartipps finden sich dort auch die aktuellen Nachrichten der am Projekt teilnehmenden regionalen Zeitungsverlage. Im Profil Stuttgart sind es beispielsweise die „Stuttgarter Zeitung“ und die „Stuttgarter Nachrichten“.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAWie Zeitungskooperationen der ganz anderen Art und Weise aussehen könnten, stellte Gregor E. Dorsch, Geschäftsführer Syntops, zum Abschluss der Veranstaltung vor. „PersonalNews“ – die selbst zusammengestellte Tageszeitung ist seine Antwort auf die momentane Zeitungskonsumkrise. „Der Leser stellt sich aus einer Vielzahl an Zeitungen aus aller Welt ganz individuell seine Tageszeitung zusammen und am nächsten Tag bekommt er seine PersonalNews zugeschickt“, erläuterte Dorsch. Dabei reicht die Auswahl von Boulevard-Titeln wie "Bild", über seriöse Zeitungen wie "Hamburger Abendblatt" beziehungsweise "Südkurier" bis hin zu internationalen Marken wie "Washington Post", "Neue Züricher Zeitung" oder "Der Standard". Im Gegensatz zu „niiu“, einer Mitte November 2009 in Berlin startenden individualisierten Tageszeitung, wird PersonalNews ab 1. Dezember 2009 jedoch vorerst nur als PDF verschickt werden, sodass der Verkaufspreis auch nur bei einem Euro pro Tag liegen wird.

Fotos: Uwe Völkner & BDZV

Ort: München

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