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14. Juli 2011 | Allgemeines

Zeitungsverleger warnen vor Ende des Flächentarifvertrags

Die Zukunft des Flächentarifvertrags für die Zeitungsbranche ist nach Darstellung der Verleger in Gefahr. Sollte es in den für August und September angesetzten Gesprächen zu keiner Einigung für die 14 000 Redakteure und Redakteurinnen kommen, drohe ein Ende der branchenübergreifenden Abschlüsse, sagte der Verhandlungsführer des BDZV, Werner Hundhausen (Bonn), der Nachrichtenagentur dpa am 14. Juli 2011 in Berlin. Am 18. und 19. Juli sind in Baden-Württemberg die ersten Urabstimmungen für unbefristete Streiks angesetzt.

Seit Monaten verhandeln Gewerkschaften und Arbeitgeber über einen neuen Tarifvertrag. Die achte Verhandlungsrunde war in der vergangenen Woche ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Hauptstreitpunkte sind neue Gehaltstarife für Berufseinsteiger und die Kürzung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Hundhausen sagte, angesichts der komplexen Verhandlungen könnte es sinnvoll sein, die von den Verlegern vorgeschlagenen Regelungen für Berufseinsteiger von den Gesamtverhandlungen abzukoppeln. Sollten die Gewerkschaften mitmachen, könnten diese Verhandlungen dann zum Jahresende zu einem Ergebnis kommen.

Der BDZV will Urlaubs- und Weihnachtsgeld auf ein Monatsgehalt zusammenschmelzen. Hundhausen betonte, diese auf drei Jahre befristete Kürzung würde nur von jenen Verlagen unternommen, die für diese Zeit ihren Mitarbeitern auch eine Beschäftigungssicherung zusagen. Die Verleger verweisen auf die schwierige wirtschaftliche Lage der Zeitungen.

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