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24. Januar 1997 | Namen und Nachrichten

Zeitungsverleger sind "Ökoweltmeister"

Zeitschriftenverleger und Papierhersteller wollen ihre Anstrengungen zur Wiederverwertung von Altpapier weiter verstärken. Darauf haben sich am 16. Januar 1997 in Bonn der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der Verband Deutscher Papierfabriken (vdp) in einer gemeinsamen Selbstverpflichtung festgelegt. In dem Papier sagten die Verleger zu, daß sie künftig "soweit technisch möglich, qualitativ angemessen und wirtschaftlich zumutbar", altpapierhaltige Papiere einsetzen werden. Zeitungen würden bereits zu praktisch 100 Prozent aus Altpapier hergestellt, sagte VDZ-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Fürstner. Damit seien die deutschen Zeitungsverleger "ökologische Weltmeister". Das ist nach Angaben der Papierindustrie jedoch nur möglich, weil dem Altmaterial immer wieder höherwertiges Altpapier von Zeitschriften zugesetzt wird. Ohne diese Zusätze würde eine Zeitung nach dem siebten Wiederverwertungsprozeß "schon beim Bedrucken" auseinanderfallen. Bei Zeitschriften ist diese Quote wegen der höheren Qualitätsanforderungen erheblich niedriger. Die deutschen Papierhersteller und Importeure, Drucker und Verleger hatten sich bereits 1994 verpflichtet, die Verwertung graphischer Papiere bis zum Jahr 2000 auf 60 Prozent zu steigert. 1994 waren es 50 Prozent. Dank "außergewöhnlicher Investitionen", die von der Industrie auf rund drei Milliarden Mark beziffert werden, sei es gelungen, diese Altpapiereinsatzquote bis heute auf 73 Prozent zu steigern. Damit sei nach dem gegenwärtigen Stand der Technik "fast die Höchstgrenze erreicht".

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