Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

30. Juni 2009 | Allgemeines

Zeitungsverleger lehnen Staatshilfen ab

BDZV lobt Forderungen von NRW-Ministerpräsident Rüttgers

Der BDZV hat sich nachhaltig gegen staatliche Subventionen für die Presse ausgesprochen. „Wenn die Regierung uns wirklich helfen will, dann soll sie darauf verzichten, die Zeitungen zu regulieren“, sagte BDZV-Präsident Helmut Heinen am 22. Juni 2009 bei der Eröffnung des Medienforums Nordrhein-Westfalen in Köln. In diesem Zusammenhang kritisierte er die „hysterischen Änderungen im Bereich Datenschutz“, die die Zeitungen in ihrem Vertriebsmarketing schwer einschränkten. Gegen die Presse richteten sich auch die weiter zunehmenden Werbeverbote.

Von der Politik forderte der BDZV-Präsident eine ernsthafte Debatte über die Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes für Presseerzeugnisse sowie die Verankerung eines umfassenden Leis­tungsschutzrechts. „Wir brauchen neue Erlösmo­delle für das Internet“, so der BDZV-Präsident. Die Zukunft der Zeitung sieht Heinen auf allen Plattformen: Print, Online, Mobil und – alternativ zum Papier – auch auf neuen elektronischen Dis­plays. Zudem hätten die Zeitungen ihre Möglich­keiten als Informationsdienstleister im Lokalen noch lange nicht ausgeschöpft.

Ausdrücklich lobte der BDZV die Grundsatz­rede des nordrhein-westfälischen Ministerpräsi­denten Jürgen Rüttgers beim Medienforum, in der er staatliche Hilfen für die Zeitungen abgelehnt hatte. Um die Vielfalt und Qualität der Zeitungen zu sichern, so Rüttgers, müsse den Verlagen mehr Flexibilität garantiert werden. Dazu gehöre die Möglichkeit, sich umfassend im lokalen und regionalen Fernsehen und Radio zu engagieren. Außerdem müsse die Pressefusionskontrolle gelockert werden. Rüttgers forderte das Bundes­wirtschaftsministerium auf, beim Thema Presse­fusionskontrolle „aktiv zu werden“.

zurück