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22. Januar 2004 | Allgemeines

Zeitungsverleger erwarten Annäherung in der nächsten Verhandlungsrunde

BDZV: Berufsjahrestaffel und Arbeitszeit werden Abschluss nicht im Wege stehen

Der BDZV hat den Deutschen Journalisten-Verband und die Gewerkschaft ver.di aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Wenn die Journalistengewerkschaften endlich die schwierige wirtschaftliche Situation der Verlage realistisch bewerteten, müsste in der nächsten Verhandlung über einen neuen Gehalts- und Manteltarifvertrag eine weitere Annäherung der Positionen erreicht werden können, sagte ein Sprecher des BDZV am 19. Januar 2004 in Berlin.

Bereits in der vergangenen Verhandlungsrunde am 13. Januar 2004 in Frankfurt/Main zeichnete sich ab, dass die Themen Berufsjahrestaffel und Arbeitszeit einem Tarifabschluss nicht im Wege stehen. Die Verleger fordern, dass das Urlaubsgeld auf 75 Prozent eines Monatsgehalts angepasst wird; die Dauer des Urlaubs soll auf 30 Tage begrenzt werden; Redakteure, die älter sind als 50 Jahre, sollen noch zusätzlichen Urlaub erhalten. „Da sich die Gewerkschaften bisher weigerten, über diese Forderungen zu verhandeln, sahen wir noch keine Möglichkeit, Gehaltsveränderungen vor dem August 2005 zu vereinbaren“, erklärte der Verhandlungsführer des BDZV, Werner Hundhausen. Zu den geplanten Urabstimmungen der Journalistengewerkschaften führte er aus: „Mit Blick auf die schwierige Lage der Branche fehlt mir jedes Verständnis dafür, wenn Redakteure für die Erhaltung von 35 Tagen Urlaub und fast 14 Monatsgehälter auf die Straße gehen“. Auch nach einer Umsetzung der Verlegerforderungen wären Redakteure im Vergleich zur übrigen Tariflandschaft privilegiert. Hundhausen hob hervor, dass die Zeitungsverleger im Gegensatz zu anderen Branchen die umfassende Alterssicherung durch das Presseversorgungswerk nicht in Frage gestellt hätten.

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