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17. November 2006 | Digitales

Zeitungsverlage optimieren ihre Websites

Einfache Nutzbarkeit und bessere Übersicht sind das erklärte Ziel

Eine Reihe deutscher Zeitungen aller Größenordnungen hat in den letzten Monaten ihre Websites gründlich umgestaltet. Die Relaunches gehen dabei über visuelle Aspekte und auch die Optimierung der Benutzerfreundlichkeit hinaus. Sie schließen wesentliche Änderungen wie die Einführung neuer Inhalte, Dienste und Vermarktungsmöglichkeiten ein.

Zu den optischen Änderungen gehören meist ein übersichtlicheres Layout, die Einführung hori­zontaler Navigation, mehr Gewicht auf News-Rubriken und Ticker, größere Bildformate und der verhaltene Einsatz von Farben. Die Bildschirm­auflösung bleibt bei den meisten Angeboten bei 800 Pixeln in der Breite. Immer mehr Zeitungs­verlage verlassen sich nicht mehr allein auf die Erfahrungen von Agenturen bei der Gestaltung ihrer Auftritte, sondern lassen zusätzlich Usability-Tests und Blickverlaufsstudien durchführen. Auch das Thema Barrierefreiheit gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Die Weiterentwicklungen bei der Navigation re­flektieren die geänderten Nutzungs-gewohnheiten der Leser. Immer mehr Besucher gelangen nicht mehr über die Homepage auf die Website, son­dern „von der Seite her“ – etwa durch Suchma­schinen, Nachrichtenaggregatoren, RSS-Feeds oder sonstige Links von anderen Websites. Sie landen daher auf der Artikelebene der Zeitungs­site und sollen sich auch von diesen Seiten aus einfach orientieren können und zum weiteren Stöbern auf der Website motiviert werden.

Viele Zeitungswebsites bauen im Zuge ihrer Relaunches ihre regionalen Inhalte und Services stärker aus. Dazu werden Inhalte von Regional­ausgaben oder Fotostrecken lokaler Veranstal­tungen ins Netz gestellt. Auch binden die überar­beiteten Websites immer mehr Web 2.0-Formate in ihre Angebote ein. So werden Communities, Blogs, Votings und Kommentierfunktionen zent­raler platziert und geraten deshalb schneller in das Blickfeld der User. Immer mehr Zeitungen erweitern ihr Angebot durch Videoclips. Meist sind es überregionale Nachrichtenvideos. Das Ziel der Verlage ist es, zunehmend auch lokale Nach­richtenvideos zu produzieren und damit neue lokale Vermarktungsmöglichkeiten zu erschlie­ßen.

 

RP Online: Regionalportale als wesentliche Neuerung

Nach drei Jahren hat RP Online in Düsseldorf (www.rp-online.de) im Oktober 2006 den Web­auftritt komplett überarbeitet. Die Regionalportale gelten als wesentliche Neuerung. Bislang konnte Lokales nur aus Düsseldorf abgerufen werden. Nun werden lokale Inhalte aus fünf Regionen angeboten. Auch die Zeitungsartikel der 26 Lo­kalausgaben im Verbreitungsgebiet werden nun online gestellt. Die Inhalte der 67 Städte werden angereichert durch zusätzliches Bildmaterial. Lokale Vereine haben die Möglichkeit, zusätzli­ches Material in die Regionalportale hochzuladen.

Anlass der Generalüberholung war „die Einfüh­rung einer neuen Dachmarkenstrategie, die bei allen Medien-, Produkt- und Einzelmarken als strategischer Rahmen mitgeführt wird“, erklärt Geschäftsführer Oliver Bargfeld. Die neuen Web­seiten von RP Online zeigen sich noch aufge­räumter und klarer für Nutzer strukturiert. Der Seitenkopf bietet einen schnellen Einstieg in die Top-Themen der Stunde, angereichert durch größere Bildformate und animierte News-Ticker. Der Themenbrowser in der linken Navigation gibt einen kompakten Überblick über das Gesamtan­gebot. Hier ist auch eine aufmerksamkeitserre­gende Platzierung von redaktionellen und werbli­chen Specials möglich.

Sämtliche Inhalte der Website sind auf drei Säulen verdichtet worden: „Aktuelles“, „Aus der Region“ und „Kundenservice“. Die Rubrik „Aktu­elles“ wird ergänzt durch neue Formate wie Vide­ostreams, Foto-Reportagen oder einen RSS-Re­ader. Die Video-Clips werden durch ein Content-Providing mit dem Anbieter „zoom-in“ betrieben. Ziel sei es, so Bargfeld, zukünftig auch lokale Videos anzubieten. Dabei sei die Beteiligung der RP an dem lokalen Fernsehsender „Center-TV“ hilfreich, wodurch die Video-Clips kostengünstig produziert werden könnten. Die Produktmarken „Opinio“ und „Tonight“ wurden komplett überar­beitet und haben eine eigene Platzierung auf der Website erhalten. „Tonight“ sei zu einer eigen­ständigen Marke weiterentwickelt worden, die stärker auf die Bedürfnisse der jungen Genera­tion eingehe.

 

„General-Anzeiger“ Bonn: Neue Vermarktungspotenziale

Seit dem Launch des Internetangebots des Bonner „General-Anzeigers“ (www.general-anzeiger-bonn.de) 1997 gab es bisher zwar „kleinere Operationen“ aber keine Komplettüber­arbeitung“, erklärt GA-Online-Projektleiter Wolf­gang Schmitz-Vianden. Doch mit der Zeit wurden die eingebundenen Inhalte, Funktionen und Dienste zu unübersichtlich. Die Website „erschien nicht mehr aus einem Guss“. Ein kompletter Relaunch sollte Besserung bringen und zusätzlich die Website an die aktuellen Werbemittel anpas­sen. Seit August 2006 präsentiert sich der Online-Auftritt in neuem Layout mit zusätzlichen Funktio­nen und Inhalten. Hauptme­nüpunkte erscheinen jetzt in einer horizontalen Leiste am Kopf der Seite, die jeweiligen Unter­menüpunkte neu sor­tiert in der linken Außen­spalte. Beides soll der besseren Übersicht und dem einfachen Auffinden gewünschter Informatio­nen dienen. Festgehalten wurde an der gewohnten Auflösung von 800 Pi­xeln in der Breite. Neu ist auch eine regionale Suchmaschine, die in Kooperation mit dem Suchmaschinenbetreiber Seekport betrieben wird. Auch ist die lokale Vermarktung deutlich umfangreicher geworden. Sonderveröffentlichun­gen finden sich jetzt auch im Netz wieder. Zudem wurden der Ratgeberbereich und die Verkehrs­dienste deutlich ausgebaut. Bei der Umgestaltung der Website wurden viele Anregungen und Wün­sche der Benutzer berücksichtigt, wie Schmitz-Vianden er­klärt. Wichtig sei auch, dass der Re­launch mit einer Werbekampagne in den Print­medien begleitet werde.

Seit dem Start des neuen Websiteauftritts im August entwickelten sich die Zugriffe „positiv und erfüllen die Erwartungen.“ Laut Arbeits­gemein­schaft Online-Forschung liegt die Reich­weite von General-Anzeiger Online unter deut­schen Tages­zeitungen mit 250.000 Unique Usern an 13. Stelle, unter den Regional­zeitungen sogar an dritter Stelle.

 

„Frankfurter Rundschau“: Neues Design für junges Publikum

Die Frankfurter Rundschau gestaltete im April 2006 nach halbjähriger Vorbereitung ihre Website (www.fr-online.de) gründlich um und löste damit das dreieinhalb Jahre alte Design ab. Übergeord­netes Ziel des Relaunches war laut Dirk Ranal­der, Leiter Electronic Publishing, den Webauftritt übersichtlicher zu gestalten: „Der User hat sich nicht mehr zurechtgefunden.“ Das Layout wurde von mausgrau auf mintgrün geändert, damit sich der Webauftritt auch „von der Ästhetik an ein jüngeres Publikum richtet“.

Auch inhaltlich geht FR-online neue Wege. Die regionale und lokale Berichterstattung aus dem Rhein-Main-Gebiet und Frankfurt ist verstärkt worden. Im Sportbereich finden die Fans von Eintracht Frankfurt, Kickers Offenbach, Skyliners, Lions oder Galaxy exklusive Informationen über ihre Vereine. Regionale Fotostrecken erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Unter der FR Foto-Community (www.fr-fotos.de) können User auch eigene Fotos zu lokalen Veranstaltungen hochla­den. Nutzwert bieten die lokalen Services von Beratungsstellen über den ärztlichen Notdienst bis zum Stadtplan.

Parallel zum Relaunch wurde ein Blog eröffnet, das zur Kommentierung der Änderungen ange­boten und „reichlich genutzt wurde“. Auch sonst hat FR-online seine Debattenkultur ins Internet erweitert und bietet allen Nutzern die Möglichkeit an, sich durch Blogs, Kommentare und Votings zu beteiligen.

Zu den Services für Nutzer zählen unter ande­rem eine tagesaktuelle Berichterstattung, Video­news und einer der größten Online-Rubriken­märkte im Rhein-Main-Gebiet sowie Foren und Blogs zu aktuellen Themen. Der Online-Ableger, der vom Verlagshaus M. DuMont Schauburg übernommenenen Zeitung verzeichnet monatlich rund 5,3 Millionen Page Impressions sowie über eine Million Visits. Seit dem Relaunch sind die Zugriffszahlen gestiegen, „aber nicht in dem er­hofften Maße“. Das hänge auch mit dem um­kämpften Markt im Frankfurter Raum zusammen.

Neben den redaktionellen Neuerungen wurde auch der Anzeigenbereich vollständig überarbei­tet. Mit einer komfortablen Online-Anzeigenauf­gabe können User rund um die Uhr in Zeitung und Online-Ausgabe inserieren – mit bis zu zehn Fotos.

Ziel von FR-online ist es laut Ranalder, „soviel Umsatz über die Reichweite zu erwirtschaften, dass sich der Webauftritt aus sich selbst heraus trägt.“ Partner in diesem Streben ist seit August 2006 der neue Online-Vermarkter InteractiveMe­dia.

 

NWZonline: Mehr Aktualität, Interaktivität und Service

Die Nordwest-Zeitung in Oldenburg relaunchte im Oktober 2006 ihre Zeitungswebsite http://www.NWZonline.de. „Das Online-Angebot war nicht mehr internetadäquat“, erläutert Online-Produktmanager Roland Riethmüller den Grund der Umgestaltung. „Bisher gab es einen Automa­tismus, der die Zeitungsinhalte über Nacht auf die Website brachte“. Diese Inhalte waren aber nicht tagesaktuell. Im neuen Auftritt sorgen jetzt dpa-News, News vom Mediendienst „Teleschau“ und eine eigene Online-Redaktion für zusätzliche In­halte und Aktualität.

Im neuen Auftritt werden zudem mehr und grö­ßere Bildformate zu den Nachrichten platziert. Die Auflösung der Seite wurde auf 1024 Pixel in der Breite ausgeweitet, „damit wir die Möglichkeit haben, mehr Inhalte unterzubringen“, erläutert Geschäftsführer Ulrich Gathmann. Neu eingeführt wurde ein so genannter Regio-Banner, der be­sonders lokale Kunden ansprechen soll. Außer­dem wurde ein lokales Branchenbuch in die Website integriert, auf dem sich 20.000 lokale Werbetreibende präsentieren und selbst verwal­ten können. Ein Online-Verkäufer kümmert sich seit dem Relaunch um den Verkauf der Online-Werbeflächen.

Ein besonderes Merkmal der neu gestalteten Site ist die Jugend-Community „Nightloop“. Der bisher über eine separate Domain zugängliche Dienst wurde erweitert und wieder in die Zei­tungswebsite eingebunden. Ziel sei es, die junge Zielgruppe auch auf die anderen Angebote der Website zu verweisen. User können über „Night­loop“ Bilder und Videos hochladen, eine Member­page oder ein Blog anlegen und sich untereinan­der vernetzen.

Für den Relaunch wurden auch Leserwünsche berücksichtigt. An 34.000 registrierte Nutzer wurde eine E-Mail verschickt mit einer Voransicht des neuen Auftrittes und der Aufforderung, Wün­sche und Kommentare einzureichen. Daraufhin antworteten 500 User und gaben Hinweise und Tipps, die bei der Gestaltung der neuen Website berücksichtigt wurden.

Gathmanns Ziel ist es, „den Reichweitenvorteil der Zeitung auch im Internet zu erreichen.“ Im zweiten Schritt soll die Refinanzierung sicherge­stellt werden. Die Website erreicht monatlich durchschnittlich vier Millionen Page Impression.

 

„Trierischer Volksfreund“: Schwerpunkt Web-2.0-Formate

Der „Trierische Volksfreund“ (www.volksfreund.de) launchte am 1. September 2006 seine Site im neuen Design. „Die alten Sei­ten waren nicht mehr zeitgemäß mit farbigen Hintergründen und häufig zu langen Ladezeiten“, erklärt Online-Redaktionsleiter Alexander Hou­ben. Die Seiten sollten möglichst schlank sein, um den Lesern einen schnelleren Zugriff auf die von ihnen gewünschten Informationen zu ermög­lichen. „Wir haben hier eine überwiegend ländli­che Struktur, wo es noch keine breite DSL-Abde­ckung gibt.“ Die Bildschirmauflösung von 800 Pixeln in der Breite wurde ebenfalls beibehalten, „damit die Seiten auch auf älteren Geräten dar­stellbar sind“. Das Layout wurde dagegen kom­plett überarbeitet. Die linke Navigation wurde zugunsten einer Top-Navigation aufgegeben. „Dadurch kann der Internet-Auftritt in Zukunft einfacher auf mobile Endgeräte übertragen wer­den“, erläutert Houben. Ein Farbleitsystem unter­stützt den User bei der Navigation. Mit jedem Klick in eine andere Rubrik ändert sich jeweils die Farbe am Seitenkopf.

Einen Schwerpunkt im neuen Webauftritt bilden die neuen Web 2.0-Formate. Beispielsweise fin­den User Tipps zum Ausgehen im neuen Termin­kalender, und wer nicht alleine ausgehen will, kann sich mit alten und neuen Freunden aus der Community verabreden. Eine ganz neu entwi­ckelte Community-Plattform bietet den Usern dafür alle Funktionalitäten, um sich vernetzen zu können. Ähnlich wie bei dem amerikanischen Vorbild „My Space.com“ können User Fotos hochladen, ein eigenes Weblog einrichten, ein Flirtprofil aktivieren oder ein Gästebuch einrich­ten. Wichtig sei, „eine starke Community an die Zeitungsmarke zu binden und das positive Image der Zeitung auf das Internet zu transferieren.“ Zusätzlich gibt es mit dem neuen Auftritt aktuelle Videos, einen aktuellen Nachrichtenticker und übersichtliche Themenspecials. Neben den Par­tyfotos rangiert die Rubrik „Total Lokal“ bei den Abrufzahlen bereits an zweiter Stelle. Hier werden die Inhalte der zwölf Lokalausgaben abgebildet.

Die Resonanz auf den Relaunch ist bisher sehr gut. Im parallel betriebenen Weblog, der die Features des Relaunches erklärte, gab es bisher kein negatives Feedback. Auch die Zugriffszahlen sind deutlich gestiegen. Von durchschnittlich 4,9 Millionen Page Impression „haben wir nach fast zwei Monaten eine gute Million mehr Zugriffe“.

Mit dem Relaunch setzt man auch erstmalig auf kontextabhängige Online-Werbung, die vom Partner MIVA in das Portal eingeblendet wird. Die Website soll in den kommenden Monaten weiter ausgebaut werden. So plant Houben in der Zu­kunft ein neues Podcasting-Angebot und ein An­gebot für User, die sich eine personalisierte Ho­mepage aus verschiedenen Bausteinen zusam­menstellen können.

 

„Südkurier“: Barrierefreiheit

Der „Südkurier“ aus Konstanz (www.suedkurier.de) launchte am 17. Juli 2006 seine Site im neuen Design. Die letzte Umges­taltung wurde erst 2003 vollzogen. Vorausgegan­gen waren umfangreiche User-Umfragen und Eyetracking-Studien. Dabei konnten etliche Feh­ler identifiziert werden, die durch eine Neugestal­tung behoben werden sollten. "Ziel war es, die Seiten zu verschlanken, mehr Übersicht zu schaffen und dem User schnell zu den interes­santesten Beiträgen aus der Region zu leiten", bringt Online-Koordinator Tobias Gräser die Vor­gaben für den Relaunch auf den Punkt. Zudem wurde von Anfang an großes Augenmerk auf das Thema Barrierefreiheit gelegt. "In der Praxis be­deutet das für den User deutlich geringere Lade­zeiten beim Seitenaufbau, beliebig einstellbare Schriftgrößen sowie eine verständliche und für jedermann nachvollziehbare Menüführung", so Olaf Kunz, Leiter der Online-Redaktion. „Auch auf dem Blackberry sieht die Site recht sauber aus“, erläutert Gräser die Vorteile des neuen Layouts.

Die Aktualität der Website konnte durch den Relaunch gesteigert werden. Regionale Blitzmel­dungen aus den 16 Lokalredaktionen werden nun über einen Newsticker auf allen Seiten angezeigt. Im Online-Auftritt, dessen Speicherverbrauch auf bereits über sechs Gigabyte angewachsen ist, laufen täglich über 700 neue Artikel ein. An der Spitze neuer Entwicklungen stehen Videos auf suedkurier.de „Wir kommen nicht mit einem Ka­merateam an und haben auch keinen Übertra­gungswagen“, erklärt Gräser. Trotzdem sei vieles machbar. In der Online-Redaktion wurde eigens ein Schnittarbeitsplatz zum Bearbeiten von Vi­deos eingerichtet. Erfolgreich wurde auch der SMS-Nachrichtenservice “SK-Blitz“ eingeführt.

Der Relaunch ermöglichte auch neue Ver­marktungsmodelle. So können nun großformatige Wallpaper-Anzeigen auf der Seite gebucht wer­den. Pay-per-Click-Anzeigen werden jetzt über den Partner MIVA in die Website eingebunden. Daneben werden die Anzeigen-Rubrikenmärkte in speziellen Boxen präsentiert. Mit dem Relaunch wurden auch zahlreiche neue Services integriert. Eine neue Suchfunktion liefert rasch Treffer nicht nur für redaktionelle Inhalte auf suedkurier.de, sondern auch für weitere Internetangebote wie zum Beispiel markt.de. Benutzerfreundlich sind die neuen Fotogalerie-Ansichten. Angemeldete Nutzer können über kleine Vorschau-Bilder navi­gieren und müssen nicht mehr Foto für Foto durchklicken, um zum gewünschten Motiv zu gelangen.

Bei den Web 2.0-Formaten vertraut der „Süd­kurier“ als einziger Verlag auf einen getrennten Zugang zwischen der Online-Seite der Tageszei­tung und den Online-Tagebüchern auf „Suedblog.de“. Damit wird der sich entwickelnden Community noch stärker Rechnung getragen. Dennoch bleiben die Online-Tagebücher auch im Printmedium nicht außen vor. „Die interessan­testen Südblogs werden regelmäßig in der Ta­geszeitung vorgestellt. So zum Beispiel auf der wöchentlich erscheinenden Briefe@Blogs-Seite“, erklärt Kunz den Multichannel-Ansatz. Durch­schnittlich erreicht suedkurier.de derzeit knapp sechs Millionen Zugriffe im Monat.

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