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07. April 2000 | Ausland

Zeitungsverbände kritisieren Verhaftungen in Weißrussland

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) und der Weltverband der Chefredakteure (WEF) haben gegen die Inhaftierung von 35 Journalisten in Weißrussland protestiert. Die beiden Organisationen appellierten an Präsident Alexander Lukaschenko, dafür zu sorgen, dass Weißrussland "seine internationalen Verpflichtungen zur Meinungsfreiheit respektiert". Zu den Verhaftungen kam es während einer verbotenen Demonstration gegen die Regierung am letzten März-Wochenende. Sie verletzten, wie WAN und WEF in einem Schreiben an Lukaschenko betonten, sowohl die weißrussische Gesetzgebung wie auch internationale Übereinkommen. Keiner der 35 einheimischen und ausländischen Journalisten, die einen Aufstand der Opposition in Minsk beobachteten, bekam eine Erklärung für den Arrest. Kameras und Filmmaterial wurden von der Polizei zerstört und einige Reporter nach ihrer Freilassung aus der Stadt verbannt. Vor diesem Hintergrund forderten WAN und WEF von Präsident Lukaschenko eine gründliche Untersuchung der Vorgänge und die Bestrafung der Verantwortlichen.

Internet: www.wan-press.org.

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