Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

19. Oktober 2000 | Allgemeines

Zeitungsmarketing offensiv angehen

BDZV-Vizepräsident Pierre Gerckens: Mit gemeinsamen Aktionen der Branche auch Nichtleser erreichen

Anlässlich der internen Mitgliederversammlung berichtete BDZV-Vizepräsident Pierre Gerckens über die wirtschaftliche Entwicklung der Branche: Im letzten Geschäftsjahr hätten die Zeitungen in Deutschland eine Umsatzsteigerung von 3,4 Prozent erwirtschaften können, jedoch seien die Vertriebserlöse mit -1,4 Prozent rückläufig gewesen. Ursächlich dafür seien sowohl der Auflagenverlust von -1,1 Prozent als auch Faktoren wie die kostenlosen zeitungsähnlichen Angebote und der Zuwachs in den Online-Märkten.

Gerckens diagnostizierte, dass sich die Vertriebspreise der Zeitungen nicht mehr beliebig steigern lassen werden. Angesichts der Auflagenverluste und der damit verbundenen sinkenden Reichweiten - insbesondere in der Altersgruppe der 20- bis 39-Jährigen - sei, meinte Gerckens, eine "systematische Öffentlichkeitsarbeit und eine Imagekampagne dringend notwendig", um auch die Nichtleser zu erreichen.

Ferner berichtete Gerckens in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der ZMG über die wirtschaftliche Situation der Organisation und die in letzter Zeit eingetretenen personellen Veränderungen. Der neue Geschäftsführer Thomas Breyer-Mayländer solle, mit Unterstützung des Forschungsleiters Hans-Jürgen Hippler sowie eines noch zu rekrutierenden Marketing-Direktors, in Zukunft noch stärker am Markt operieren. Die ZMG stehe hier vor großen Aufgaben, da der intermediäre Wettbewerb insgesamt härter geworden sei, betonte Gerckens. Die fortwährenden Fusionen im Einzelhandel, die Stabilisierung und Positionierung des Rubrikengeschäfts gegenüber den Online-Anbietern und die Kampagnen in den noch zu liberalisierenden Märkten führten zu hohem Beratungsbedarf bei den Großkunden. Gleichzeitig sei die Dokumentation des Werbeerfolgs im Werbeträger Zeitung notwendig. Die ZMG entwickle hierzu, wie Gerckens ankündigte, "einen Zeitungsmonitor, um den Kunden die Erfolge nachzuweisen". Ferner präsentierte der Aufsichtsratsvorsitzende die breite Palette der ZMG-Aktivitäten, zu denen unter anderem der eingeführte Zeitungsschlüssel ZIS (Zeitungs-Informations-System), die Intermedia-Studie "Konturen", die "Woche der Zeitung" und die in Kürze beginnende Fachkampagne zählen.

zurück