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02. September 2009 | Allgemeines

Zeitungskongress 2009: Trends erkennen – Zukunft gestalten

Zeitenwende in der Mediennutzung/ 400 Gäste in Fulda erwartet

Die Trends in der Mediennutzung und ihre Auswirkungen auf die Zeitung von morgen wie auf andere neue Produkte in den Medienhäusern stehen im Mittelpunkt des Zeitungskongresses 2009, zu dem der BDZV am 14. und 15. September nach Fulda einlädt.

Der Hamburger Trendforscher Professor Peter Wippermann entwirft Szenarien für das künftige Verhalten von Lesern, Hörern, Zuschauern und entwickelt daraus Handlungsoptionen für die Zeitungsbranche. Derartige Handlungsoptionen bereits in Geschäftserfolge umgesetzt hat der Keynote-Speaker beim Fachkongress, Kjell Aamot, langjähriger Vorstandsvorsitzender des Medienhauses Schibsted. Der norwegische Kon­zern erlöst heute 81 Prozent seiner Gewinne mit digitalen Produkten und mischte die internationale Verlagswelt über Jahre mit immer neuen natio­nalen Ausgaben der kostenlosen Tageszeitung „20 Minuten“ auf.

Gesellschaftliche und politische Trends im Vorfeld der Bundestagswahl bestimmen den ers­ten Kongresstag. BDZV-Präsident Helmut Heinen eröffnet die Veranstaltung, zu der rund 400 Teil­nehmer aus Verlagen, Politik, Wirtschaft und Kultur in Fulda erwartet werden. Ihm folgt der Festvortrag von Peter Wippermann, dessen Prognosen auch die Basis bilden für die an­schließende Diskussion „Zeitenwende – die Zu­kunft Deutschlands und die Medien“, die von Hans Werner Kilz, Chefredakteur der „Süddeut­schen Zeitung“ (München) moderiert wird. Am Podium: der Mainzer Politikwissenschaftler Pro­fessor Jürgen W. Falter; Professor Michael Hü­ther, Direktor des Instituts der Deutschen Wirt­schaft, Köln; John C. Kornblum, US-Botschafter a.D., Berlin; sowie Holger Steltzner, Herausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Der ehemalige Schibsted-Chef Kjell Aamot be­richtet beim Fachkongress am 15. September über den Aufstieg des Unternehmens zu einem der erfolgreichsten Player am weltweiten Zei­tungsmarkt. Der Leiter des Creation Centers Deutsche Telekom AG (Bonn), Raimund Schmolze, stellt Überlegungen an, „was Konsu­menten wirklich wollen“. Über zukunftsträchtige Ideen, die in Zusammenarbeit mit dem Creation Center für Zeitungen geboren wurden, sprechen im Anschluss auch Andreas Arntzen, Geschäfts­führer Verlagsgesellschaft Madsack (Hannover); Thomas Brackvogel, Geschäftsführer „Südwest Presse“ (Ulm); und Silke Springensguth, Ge­schäftsführerin DuMont Net GmbH (Köln).

Der Kunde steht im Mittelpunkt eines Vortrags von Reiner Mittelbach, Geschäftsführer WAN-IFRA (Darmstadt). Um neue crossmediale Ideen und ihre Vermarktung geht es beim ZMG-Panel mit Robert Dunkmann, Geschäftsführer Zei­tungsgruppe Ostfriesland, Leer; Axel Gleie, Ge­schäftsführer „Neue Osnabrücker Zeitung“; Christoph Mattes, Geschäftsführer Münchner Zeitungsverlag GmbH; und Hans Georg Schnü­cker, BDZV-Vizepräsident und Geschäftsführer Verlagsgruppe Rhein-Main (Mainz). „Wie viel darf die Zeitung kosten?“ lautet die spannende Frage, mit der Dr. Florian Bauer, Vorstandsmitglied Vocatus AG (München), seinen Expertenvortrag über den „richtigen“ Vertriebspreis einleitet. Der Fachkongress wird moderiert von dem Medienbe­rater und Publizisten Werner Lauff (Düsseldorf).

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