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21. September 2006 | Allgemeines

Zeitungskongress 2006 mit Schwerpunkt Crossmedia-Strategien

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries zu Fragen der Pressefreiheit

Wie positionieren sich die Verlage im veränderten Wettbewerb? Wie können sie neue digitale Herausforderungen annehmen und ihre crossmedialen Möglichkeiten ausspielen? Was können Verlage tun, um junge Zielgruppen zu gewinnen? Was erwarten die Verleger von der Bundesregierung? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Zeitungskongresses, den der BDZV am 25. und 26. September 2006 in Warnemünde veranstaltet.

Die Politik bestimmt den ersten Kongresstag: Um Pressefreiheit und Quellenschutz, um die angemessene Umsetzung europäischer Gesetze in nationales Recht geht es in den Reden von BDZV-Präsident Helmut Heinen und Bundesjus­tizministerin Brigitte Zypries, die anstelle der kurzfristig verhinderten Bundeskanzlerin Angela Merkel zu den Verlegern sprechen wird. Das Fachprogramm am zweiten Kongresstag eröffnet Eugen A. Russ, Herausgeber der „Vorarlberger Nachrichten“ in Schwarzach/ Österreich. Russ’ Titel wurde jüngst von der Innovations Internatio­nal Media Consulting Group beim Weltverband der Zeitungen (WAN) zur „Tageszeitung des Jah­res 2006“ erklärt. Der BDZV erwartet rund 400 Teilnehmer aus Verlagen, Politik, Wirtschaft und Kultur.

Das Gespräch über Herausforderungen für Po­litik und Medien am ersten Kongresstag wird ver­tieft durch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Lesen heißt Lernen – zur Rolle der Zeitung in der Wissensgesellschaft“. Am Podium: Ute Erd­siek-Rave, Präsidentin der Kultusminister-Konfe­renz; Clemens Bauer, Vorsitzender der Ge­schäftsführung der Rheinisch-Bergischen Ver­lagsgesellschaft (Düsseldorf); Professor Wilfried Bos, Leiter des Instituts für Schulentwicklungsfor­schung der Universität Dortmund; und Jens Lön­neker, Geschäftsführer rheingold Institut für qua­litative Markt- und Medienanalysen (Köln).

Der Fachkongress am 26. September steht unter dem Motto „Auf allen Kanälen – Crossme­dia-Strategien der Verlage“. Neben der Keynote von Eugen A. Russ zu digitalen Entwicklungen und ihrer Bedeutung für regionale Zeitungen wird es in einem Streitgespräch unter Zeitungsma­chern um die Frage gehen, wie sich publizisti­scher Anspruch und Marktwirklichkeit zueinander verhalten. Es diskutieren: Johannes von Bis­marck, Director Veronis Suhler Stevenson, Lon­don; Bernhard Boll, Verleger des „Solinger Tage­blatts“; Dr. Dirk Ippen, Herausgeber und Ge­schäftsführer des „Münchner Merkurs“; sowie Klaus Schrotthofer, Chefredakteur der „Westfäli­schen Rundschau“ in Dortmund. Moderiert wird der Zeitungskongress von Hans-Jürgen Jakobs, Leiter des Medienressorts der „Süddeutschen Zeitung“ (München).

Ferner stellt Professor Klaus Brandmeyer (Brandmeyer Markenberatung, Hamburg) die neue Intermediastudie der ZMG Zeitungs Marke­ting Gesellschaft zur Werberezeption vor. In der anschließenden Expertenrunde über „Starke Marken“ geht es um die Frage, wie sich die Zeitungen erfolgreich im crossmedialen Wettbe­werb positionieren können. Neben Brandmeyer diskutieren darüber Karlheinz Röthemeier, Auf­sichtsratsvorsitzender der ZMG und Vizepräsident des BDZV, sowie Stefan Schmidt, Chief Creative Officer der Agentur TBWA, und Peter Vest, Spre­cher der Geschäftsführung Yello Strom, Karls­ruhe..

Sind Kundenkarten der Königsweg ins Herz der Kunden – und damit auch der Zeitungsleser? Dieser Frage gehen Bert Klingsporn, Managing Director OgilvyBrains, Frankfurt am Main; sowie Thomas Ehlers, Geschäftsführer „Lübecker Nachrichten“; Gerd Hofrichter, Marketingleiter der Stadtbäckerei Junge in Lübeck; und Carsten Schaeffer, Geschäftsführer Miles & More bei der Lufthansa (Verl); nach.

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