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07. Oktober 2003 | Allgemeines

Zeitungskongress 2003 Heinen: Lockerung der Pressefusionskontrolle darf verlegerische Freiheit nicht einschränken

Trennung von publizistischer und unternehmerischer Verantwortung für Zeitungsverleger inakzeptabel

Der BDZV begrüßt die Bereitschaft der Politik, das Kartellrecht zu novellieren. Allerdings dürfe eine Lockerung der Pressefusionskontrolle auf keinen Fall mit gesetzlichen Auflagen verknüpft werden, mit denen die privatwirtschaftliche Verfassung der Verlage in Frage gestellt wird. Das erklärte BDZV-Präsident Helmut Heinen am 29. September 2003 bei der Eröffnung des Zeitungskongresses in Berlin vor mehr als 600 Verlegern, Verlagsmanagern sowie Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

Bundeskanzler Gerhard Schröder äußerte sich zur Enttäuschung der Zeitungsverleger in seiner Rede zu wenig konkret.

 

Um „Marken, Märkten und Methoden“ ging es am zweiten Kongresstag. Hier schilderte der Verleger der „New York Times“, Arthur O. Sulzberger Jr., seine Vision von der Zukunft der Zeitung. Die war für die Kollegen in Deutschland nicht nur beruhigend. Erklärte Sulzberger doch beispielsweise die jungen Leute als Leser der gedruckten Zeitung in den USA für so gut wie verloren. „Wir müssen sie da abholen, wo sie sind – und sei es eben in den elektronischen Medien“, riet der US-Verleger. Ein ausführliches Special zum Fachtag beim Zeitungskongress 2003 erscheint in den nächsten Tagen als Sonderausgabe von „BDZV intern“ und geht allen über die Landesverbände angeschlossenen Mitgliedsverlagen zu. Außerdem produziert die Branchenzeitschrift „werben & verkaufen“ (w&v) eine Dokumentation mit allen Vorträgen im Wortlaut sowie zahlreichen Fotos, die im November 2003 erscheint. Anzeigeninteressenten wenden sich an:

 

„w&v“,

Thomas Grimm,

Telefon 089/54852239,

E-Mail tgrimm@efv.de.

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