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19. Oktober 2000 | Allgemeines

Zeitungskongress 2000 Mit einer Qualitätsoffensive in die Zukunft

Verleger, Journalisten, externe Medienexperten und Politiker debattieren über Erfolgsstrategien und Rahmenbedingungen für das Medium

Mit Kreativität und Flexibilität in allen Bereichen haben die Zeitungsverlage beste Chancen, ihre führende Rolle im Informations- und Werbemarkt im 21. Jahrhundert zu festigen und auszubauen.

Diese Botschaft richtete BDZV-Präsident Helmut Heinen an die 400 Verleger, Journalisten, Politiker und Fachleute aus anderen Medienbereichen bei der Eröffnung des Zeitungskongresses 2000 am 16. Oktober in der Mainzer Rheingoldhalle. Heinen rief zu einer "Qualitätsoffensive" auf, in deren Zentrum gerade auch die jüngere Generation stehen müsse. Deutlich machte Heinen auch, dass die Presse sich nur auf der Grundlage positiver wirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen weiterentwickeln könne. In diesem Zusammenhang erneuerte er noch einmal die Kritik an dem 630-Mark-Gesetz und seinen Folgen. Zugleich warnte er auch vor einer Fortführung der Debatte um Werbeverbote. Kritisch setzte sich der BDZV-Präsident mit dem von einer Professoren-Gruppe erarbeiteten Gesetzentwurf für ein neues Urhebervertragsgesetz auseinander. Demgegenüber machte Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin deutlich, dass sie an der beabsichtigten Änderung des Urhebervertragsgesetzes festhalten wolle.

Unter Moderation von ZDF-Anchorman Wolf von Lojewski debattierten Experten über "Lesewelten und Medienwelten". Über die Funktionen der Zeitung im Alltag ihrer Leser und über die Bedeutung des Mediums für die Kultur einer Gesellschaft sprach der Literaturkritiker und Herausgeber der Zeitung "Der Tagesspiegel", Hellmuth Karasek. Beifall gab es für die Revue "Die Zeitung - mehr als ein Sekundenzeiger der Weltgeschichte". Als Interview-Partner bei diesem Streifzug durch vier Jahrhunderte Pressegeschichte live mit dabei: der saarländische Ministerpräsident Peter Müller. Sein rheinland-pfälzischer Kollege Kurt Beck warb im Kloster Eberbach im Rheingau für einen verstärkten Jugendschutz im Internet. Die Verlagsgruppe Rhein-Main hatte alle Teilnehmer des Zeitungskongresses zu einem festlichen Abendessen in das historische Gemäuer eingeladen.

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