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30. Mai 2013 | Allgemeines

Zeitungshäuser setzen auf Tablet-Apps

Bereits mehr als 400 Applikationen im Angebot

Themen: E-Paper, Apps, Online, Paid Content

65 Prozent der Verlage bieten ihren Lesern Apps für Tablets. Auch Applikationen für Smartphones (51 Prozent) und mobile Webseiten hat die Mehrheit der Verlage im Angebot. Das zeigt eine Anfang Mai 2013 vorgestellte Studie der ZMG Zeitungs Marketing-Gesellschaft aus Frankfurt am Main.

Während rund zwei Drittel der Verlage bereits über mobile Applikationen verfügen, ist bei weite­ren 28 Prozent der Verlagshäuser die Einführung geplant. Ganz im Trend von Paid Content sind 64 Prozent der Tablet-Apps kostenpflichtig. Bei den Smartphones ist es jede zweite. Bereits 62 Pro­zent der Verlage verfügen neben Apps auch über mobil optimierte Webseiten. „Die mobilen Nutzer­zahlen steigen derzeit weiter an. Insbesondere Tablets sind im Kommen“, erklärte dazu ZMG-Geschäftsführer Markus Ruppe.

Zu ähnlichen Ergebnissen kam auch eine BDZV-Erhebung Ende März dieses Jahres. Demnach bieten die deutschen Zeitungen über 400 Apps für Smartphones und Tablet-PCs an. Gut 60 Prozent aller Applikationen sind zwar für Apple-Geräte programmiert, dennoch gewinnen andere Betriebssysteme - allen voran Android - immer stärker an Bedeutung. So hat sich die Zahl der Angebote für das Google Betriebssystem seit Sommer 2012 mehr als verdoppelt.

Die Untersuchung zeigt darüber hinaus, dass die Verlage vor allem Tablet-PC-Apps in Kombi­paketen vermarkten; entweder zusammen mit der gedruckten Ausgabe oder in Kombination mit dem E-Paper und einem Endgerät. Vor diesem Hintergrund zeigt sich der BDZV überzeugt: Die Verbreitung von mobilen Zeitungsinhalten werde in den nächsten Jahren noch enorm zunehmen. Weitere Erkenntnis der Expertise: Neben zei­tungsnahen Angeboten offerieren die Verlage auch gut 70 Apps zu speziellen Themengebieten wie Fußballvereinen, Gesundheit, Kultur, Verkehr oder Wandertouren.

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