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02. Mai 2013 | Allgemeines

Zeitungshäuser setzen auf Tablet-Apps

Insgesamt mehr als 400 Applikationen im Angebot

65 Prozent der Verlage bieten ihren Lesern Apps für Tablets. Auch Applikationen für Smartphones (51 Prozent) und mobile Webseiten hat die Mehrheit der Verlage im Angebot. Das zeigt eine Anfang Mai 2013 vorgestellte Studie der ZMG Zeitungs Marketing-Gesellschaft aus Frankfurt am Main.

ZMG App Studie CoverWährend rund zwei Drittel der Verlage bereits über mobile Applikationen verfügen, ist bei weiteren 28 Prozent der Verlagshäuser die Einführung geplant. Ganz im Trend von Paid Content sind 64 Prozent der Tablet-Apps kostenpflichtig. Bei den Smartphones ist es jede zweite. Bereits 62 Prozent der Verlage verfügen neben Apps auch über mobil optimierte Webseiten. „Die mobilen Nutzerzahlen steigen derzeit weiter an. Insbesondere Tablets sind im Kommen“, erklärte dazu ZMG-Geschäftsführer Markus Ruppe.


ZMG App StudieZu ähnlichen Ergebnissen kam auch eine BDZV-Erhebung Ende März dieses Jahres. Demnach bieten die deutschen Zeitungen insgesamt gut 400 Apps für Smartphones und Tablet-PCs an. Mehr als 60 Prozent aller Applikationen sind zwar für Apple-Geräte programmiert, dennoch gewinnen andere Betriebssysteme - allen voran Android - immer mehr an Bedeutung. So hat sich die Zahl der Angebote für das Google Betriebssystem seit Sommer 2012 mehr als verdoppelt.

Die Untersuchung zeigt darüber hinaus, die Verlage vermarkten vor allem Tablet-PC-Apps in Kombipaketen; entweder zusammen mit der gedruckten Ausgabe oder in Kombination mit dem E-Paper und einem Endgerät. Vor diesem Hintergrund zeigt sich der BDZV überzeugt: Die Verbreitung von mobilen Zeitungsinhalten werde in den nächsten Jahren noch enorm zunehmen. Weitere Erkenntnis der Expertise: Neben zeitungsnahen Angeboten offerieren die Verlage auch über 70 Apps zu speziellen Themengebieten wie Fußballvereinen, Gesundheit, Kultur, Verkehr oder Wandertouren.

 

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Ort: Frankfurt

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