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05. Juli 2004 | Allgemeines

Zeitungsbranche blickt optimistisch in die Zukunft

Verlegerkritik an wirtschaftsfeindlicher Politik der EU

Trotz der anhaltenden Wirtschaftsflaute und des wachsenden Wettbewerbs im Kommunikationsmarkt blicken die Zeitungsverleger optimistisch in die Zukunft. „Die Zeitungen erreichen täglich gut 76 Prozent aller Bundesbürger, über die Hälfte der 14- bis 19-Jährigen lesen regelmäßig Zeitung“, sagte der Vorsitzende des Zeitungsverleger Verbands Nordrhein-Westfalen (ZVNRW) und Vorsitzende der Geschäftsführung Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft in Düsseldorf, Clemens Bauer, am 21. Juni 2004 beim Medienforum Nordrhein-Westfalen in Köln. Dies seien beste Voraussetzungen, auch im Werbemarkt die Führungsposition weiter auszubauen.

Allerdings komme es jetzt darauf an, das Produkt Zeitung weiter zu entwickeln und daneben neue Geschäftsfelder aufzubauen. Dabei müssten Zeitungen, Internet und mobile Kommunikationskanäle intelligent verknüpft werden. Bauer verwies auf den amerikanischen Zeitungsmarkt, wo die Verlage mittlerweile ein profitables Internetgeschäft betrieben. Dabei kämen die Haupterlöse aus der Werbung und insbesondere aus dem Rubrikengeschäft mit Kraftfahrzeug-, Stellen- und Immobilienanzeigen.

Scharfe Kritik äußerte Bauer in Gegenwart von EU-Kommissar David Byrne (zuständig für Gesundheit und Verbraucherschutz), der einer Einladung der Zeitungsverleger nach Köln gefolgt war: Unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes betreibe die EU-Kommission eine wirtschaftsfeindliche Politik, die den Verbraucher entmündige. Bauer erinnerte an das Tabakwerbeverbot sowie die geplanten Reglementierungen im Bereich Lebensmittel und Alkohol. Die Rede des Landesverbandsvorsitzenden bildete den Auftakt für den traditionellen Zeitungstag beim 16. Medienforum NRW. BDZV und ZVNRW haben ihn bereits zum fünften Mal gemeinsam ver-anstaltet.

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